Landfrauen aus Franken zu Gast in Bisingen                                28.09.2017


                                                                                              von Carola Gsell-Hodler
Im Rahmen einer Lehrfahrt, besuchten Landfrauen aus Windsbach bei Nürnberg,
die Schwäbische Alb.
Zum Abschluß besuchten Sie den Enzenberghof der Familien Kostanzer in Bisingen.
Mit Kaffee und Kuchen wurden Sie von den Bisinger Landfrauen bewirtet.
Waltraud Kostanzer erzählte vom Familienbetrieb und machte eine Führung über den Hof. Begeistert waren die Frauen von der Lage des Hofes und dem Ausblick auf die Burg.

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Lehrfahrt Landfrauen zu Technik, Landwirtschaft und Kultur      27.09.2017

                                                                                                von Manfrd Steger
Vielfältig war die Lehrfahrt der Hechinger Landfrauen. Zuerst wurde die Kreismülldeponie im Stadtwald angesteuert. Friedlich Scholte-Reh, der Leiter des Abfallwirtschaftsamtes im Zollernalbkreis, erwartete die Gruppe am Eingang. An den Informationstafeln am Eingang erläuterte Scholte-Reh die Abfallwirtschaft des Zollernalbkreises. Dann ging die Fahrt mit dem Bus über die Deponie. An verschiedenen Stellen wurde Halt gemacht und der Referent erklärte die Stationen. Erstaunt waren manche über die nicht vorhandene Geruchsbelästigung. Auch der Einsatz der Technik faszinierte die Teilnehmer/innen.

Die nächste Station war die Gärtnersiedlung Reichenau bei Singen. Im größten Gewächshaus von Baden-Württemberg, mit 13 Hektar, werden Paprika für Edeka angebaut. Bei einer Führung wurden der Paprikaanbau erklärt: Der Paprikaanbau, so wurde bei der Führung erklärt, erfolgt ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Statt chemischer Mittel werden Nützlinge (Insekten) eingesetzt. Der Anbau der Paprikapflanzen erfolgt auf Kokossubstrat, das nach der Ernte als Dünger auf Freiland-Anbauflächen verwendet wird. Die Bewässerung der Paprikapflanzen erfolgt über aufgefangenes Regenwasser. Ein mit Bio-Methangas gespeistes Blockheizkraftwerk versorgt das Gewächshaus mit Energie. Geradezu verblüfft waren die Teilnehmer/innen über die bis zu vier Meter hohen Paprikapflanzen, die etagenweise abgeerntet werden. Die Früchte kommen mit selbst fahrenden Fahrzeugen zur Sortierung. In der Hauterntezeit werden bis zu 40 Tonnen Paprika am Tag geerntet.

Nach dem Mittagessen stand die Kultur auf dem Programm, bei einer Rundfahrt mit dem Bus über das UNESCO Welterbe, die Insel Reichenau. Drei romanische Kirchen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert zeugen von der Bedeutung der ehemaligen Benediktinerabtei auf der Klosterinsel Reichenau. 724 gegründet, entwickelte sie sich schnell zu einem der wichtigsten Klöster im süddeutschen Raum. Die klösterliche Tradition ist bis heute in den weltweit einmaligen religiösen Festen und Prozessionen der Insel lebendig geblieben. Vom höchsten Punkt der Insel, der Hochwart, etwa 440 Meter über dem Meer und 43 Meter über den Seespiegel, hatte man einen herrlichen Blick auf das deutsche und das schweizerische Bodenseeufer.

Es war ein interessanter Tag, bei dem Technik, Landwirtschaft und Kultur jeweils nicht zu kurz kamen. 

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Gesundheit beginnt im Mund                                                                      20.09.2017

                                                                                                von Manfred Steger
Die Dentalhygienikerin Sabine Reif – Bankmann referierte bei den Landfrauen Hechingen, über die Parodontitis (früher auch Parodontose genannt). Eine Entzündung des Zahnbetts, die durch Bakterien verursacht wird.

Sie erklärte den Aufbau des Zahnhalteapparates und die entzündliche Veränderungen. Die Entzündung, die das Zahnbett betrifft, wird durch Bakterien, die sich in der Mundhöhle befinden, ausgelöst. Sie siedeln sich auf dem Zahnbelag an. Die Keime vermehren sich und scheiden aggressive Stoffwechselprodukte aus. Das kann eine Zahnfleischentzündung auslösen.

Verkalkt der Zahnbelag, bildet sich, durch Mineralien aus dem Speichel, Zahnstein. Auf diesem können sich, durch die raue Oberfläche, Bakterien schneller ausbreiten und dadurch eine Parodontitis begünstigen.

Rauchen, unzureichende Zahnpflege, falsche Ernährung und Diabetes mellitus erhöhen das Risiko, zu erkranken. Da die Zahnbettentzündung zunächst keine Schmerzen macht, kann sie lange unentdeckt bleiben. Gerade deshalb sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt äußert wichtig. Auf die Möglichkeiten einer Vorsorge wurde intensiv hingewiesen. Auch die Behandlungsmöglichkeiten wurden vorgestellt. Nach dem Vortrag beantwortete Sabine Reif-Bankmann noch geduldig alle persönlich gestellten Fragen

Es war ein informativer und sehr interessanter Vortrag, für den sich Brigitte Steger bedankte.


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