Grundkurs Strickfilzen: Filzhausschuhe

                                                                                                   24.10.2013

Burladingen

Für alle Handarbeitsfans, die wärmende Accessoires für die kältere Jahreszeit herstellen wollen, hat der LandFrauenverband Zollernalb wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Mit dem Grundkurs Strickfilzen begannen im Bahnhofsgebäude viele Strickbegeisterte ihre Arbeiten für mollig-weiche Filzhausschuhe.  Adelheid Kalbacher und Marlies Freudemann zeigten geübten Strickerinnen und Anfängerinnen dazu die nötigen Arbeitsschritte. Mit spezieller Filzwolle und Nadelspiel entstanden beim Handarbeitstreff in gemütlicher Runde viele Zentimeter für verschieden farbige, kuschelige und praktische Schuhe. Wer für sich selber oder als Geschenk eine Handarbeit anfertigen möchte, kann sich demnächst beim LFV in der Region Burladingen weitere Anregungen dazu einholen. Am 21.11.13 werden moderne Mützen gehäkelt und danach am 12.12.13 modische Schals gestrickt.

 


 

Prävention - der Weg zur Gesunderhaltung

                                                                                                   22.10.2013

Hechingen-Boll

Über die vorbeugenden Maßnahmen zur Gesunderhaltung referierte Dr. med. Ingo Pufke, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Hechingen, beim LandFrauenverband Zollernalb im Landgasthaus „Kaiser“. Die Prävention sei vielen Menschen bekannt, so Dr. Pufke, aber oft hapere es an der Umsetzung. Alte, erlernte Lebenspfade zu ändern wäre sehr schwierig. Einzig der Wille vermag es. Die heutige Gesundheitsperspektive vieler Menschen mit dem Ziel „Fit in die Kiste“, verlange aber auch einen anderen Lebensstil. Um Krankheiten vorzubeugen, wäre es in vielen Fällen notwendig eine  Gewichtsreduktion, Raucherentwöhnung oder Bewegungssteigerung herbeizuführen. Dr. med. Pufke stellte drei Formen der Prävention vor. Primär - vor Eintreten einer Erkrankung, Sekundär - im Frühstadium einer Erkrankung und Tertiär - nach Manifestation einer Erkrankung. Die Verhaltens- und  Verhältnisprävention sollte nach dem vorherrschenden Krankheitsbild entsprechend erfolgen. Zur Gesundheitsförderung berichtete der Arzt, dass soziale- und ökonomische Bedingungen sehr oft die Umwelt der Betroffenen erschwerten. Wenn z.B.  die Rente nicht ausreichen würde, fände der Rückzug  aus dem sozialen Netz statt. Die zunehmende Armutsspirale stelle eine enorme Problematik dar. Es müssten Wege zu einer besseren Lebensqualität gesucht werden. Leider ließen sich diese Schwierigkeiten auch bei den Kindern finden. Heute treffe man auf fehlende Sprachkompetenz, schlechteren Schulerfolg und keine Einmündung in den Beruf. Die Kinderprävention leide darunter, weil das Augenmerk auf  Vorsorgeuntersuchungen (U1 - 10), gesunde und ausgewogene Ernährung, Impfprogramme, Sport und Bewegung, Bildung und Förderung und Vorbildfunktion fehle. Dr. med. Pufke sprach bei der Jugendprävention auch die Felder der Spielsucht und des Cybermobbing an.Die Gesundheit bis ins hohe Alter hätte aber auch ihren Preis, so der Arzt. Das Präventionsvolumen betrage 160 Millionen Euro. Verschiedene Früherkennungsleistungen als Kassenleistungen, Präventionsrelevante Handlungsfelder im Alter und Ausführungen zur Patientenverfügung aus der Sicht eines Hausarztes waren weitere Themenabschnitte.

Brigitte Steger, LFV-Ortsvorsitzende von Hechingen übergab an Dr. med. Pufke für den informativen Vortrag ein Präsent.

 


 

KreislandFrauentag 2013

                                                                                                   16.10.2013

Balingen-Roßwangen

Der KreislandFrauentag des LandFrauenverband Zollernalb hat sich zu einer festen Größe im Vereinsjahr etabliert. Auch dieses Jahr sprach das unterhaltsame Nachmittagsprogramm mit Referat im Roßwanger Gemeindehaus wieder viele Frauen aus dem gesamten Kreisgebiet an.

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Irland-Studienreise

01. bis 06. Oktober 2013

Zollernalbkreis

Die „Grüne Insel“ Irland mit ihren abwechslungsreichen Landschaftsformen, prächtigen Landschaftsgärten, kulturellen und historischen  Sehenswürdigkeiten lernten jüngst 28 Reiseteilnehmerinnen des LandFrauenverband Zollernalb  auf einer 6-tägigen Studienreise kennen.

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Betet Ihr noch - nein, meine Mutter kann kochen            01.10.2013

                                                                                                  

Unter diesem Motto sprach der Landvolkpfarrer der Erzdiözese Freiburg, Dr. Thomas Dietrich, bei den Landfrauen in Hechingen. Erntedank ist ein sehr altes religiöses Fest und wird darüber hinaus nicht nur von Christen gefeiert. Das Wunder, dass etwas wächst, was man essen kann fasziniert die Menschen seit jeher. Sie feiern das Leben als ein Geschenk von Gott, der aus Samen Pflanzen werden lässt, mit denen man den Hunger stillen kann.

Je mehr Menschen nicht mehr im ländlichen Raum wohnen, desto geringer ist oft ihr Bezug zum Entstehen der Nahrungsmittel. Oft ist dies heute auch verbunden mit Überfluss und Verschwendung. Als Folge dieses Überflusses haben viele Menschen Übergewicht und machen deshalb Fastenkuren, wo sie dafür bezahlen, wenig oder gar nichts zu Essen zu kriegen.

Pfarrer Dietrich wies darauf hin, dass die Schöpfungskraft, die Nahrungsmittel gedeihen lässt, nicht von Menschen gemacht ist, dass aber viel menschliche Arbeit in einem jeden genießbaren Lebensmittel steckt. Die Nahrung ist geradezu ein Symbol dafür, wie Gott und Menschen zusammenarbeiten.

Dr. Dietrich rief dazu auf, langsam und dankbar zu essen. Man soll das Essen anschauen und nicht als selbstverständlich annehmen. Allein schon diese Haltung, dem Essen gegenüber, ist ein Tischgebet, betonte er. Dieses dankbare Annehmen, gilt auch für die Tiere, die uns als Nahrung dienen und darf nicht nur fixiert sein, auf die Früchte von Bäumen und Äckern.

Brigitte Steger, die Ortsvorsitzende der Hechinger Landfrauen, bedankte sich bei Pfarrer Dietrich, mit einem Geschenkkorb, für die tiefgründigen aber launig vorgetragenen Gedanken.


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