Sprüche und Redewendungen  und ihr biblischer Hintergrund 17.11.2015

                                                                                                                    von Manfred Steger
In eine lockere Plauderei verpackt brachte Franz Bausinger, bei den Landfrauen, zahlreiche Sprüche und Redewendungen mit biblisch- religiösem Hintergrund unter. Der früher noch
öfter gehörte Gruß, „Grüß Gott“ gehört dazu. Wer überraschend zu einer Aufgabe kommt,
kommt dazu „wie die Jungfrau zum Kind“. Vielen sonntäglichen Gottesdienstbesuchern war am liebsten „eine kurze Predigt und eine lange Bratwurst“. Manchmal wird man mit einer „alten Litanei“ „abgekanzelt“. Auch wenn „mit Engelszungen geredet wird“, so gilt doch für manchen Zuhörer „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Manch ein „ungläubiger Thomas“ hört eine „Hiobsbotschaft“ und ist dann doch froh, wenn „der Kelch an ihm vorübergeht“. So mancher muss sich sagen lassen: „Ein Feld ohne Saat ist wie der Glaube ohne Tat“.
Ganz alltäglich war das Gebet vor dem Essen.
Bei einem Kind konnte schon mal eine Kurzfassung rauskommen: „Lieber Gott, segne flott“.

Haben Sie schon einmal „einen Stiefel gerechnet“ oder „einen Stiefel geredet“? Diese Sprüche gehen zurück auf den Mathematiker und Theologen Michael Stiefel (um 1487 – 1567). Er berechnete den Weltuntergang auf den 19. Oktober 1533. Da dieser nicht eintraf, war offenbar seine Rechung falsch. Zu seiner Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass er durch seine Forschungen Wichtiges zum Fortschritt der Mathematik beigetragen hat.

Wenn einer „Stein und Bein schwört“, eine Hand auf dem Altartisch, die andere auf den Gebeinen eines Heiligen, dann fallen einem schon mal „die Schuppen von den Augen“ und kein „Feigenblatt verbirgt“ mehr die Wahrheit. Jetzt ist aber „Matthäi am Letzten“ sagt man oft, wenn man gar nicht mehr warten will. Am Ende des Matthäusevangeliums steht der Taufbefehl, der mit den Worten „ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ schließt.

Eingestreut in seinen humorvollen Vortrag hat Franz Bausinger Anekdoten. Beim „Salomischen Urteil“, die Geschichte vom Oberamtsrichter Wilhelm Dodel aus Blaubeuren. Er sollte, vor etwa 100 Jahren, einen Bauern wegen Wilderei verurteilen. Ein Hase floh unter den Rock seiner Frau. Der Bauer erlegte ihn – und es gab Hasenbraten. Dodel sprach den Bauern frei mit der Begründung: „Unter dem Rock der Frau hat der Mann das alleinige Jagdrecht.“

Oder die Geschichte des sterbenden Müllers, der die Beichte ablegte und am Ende einer langen Liste vom Pfarrer gefragt wurde, wie er es mit dem 7. Gebot gehalten hätte. Worauf der Sterbende sagte: „Damit habe ich nichts zu tun, ich habe das Geschäft meinem Sohn übergeben.“

Brigitte Steger bedankte sich, mit einen kleinen Geschenk, bei Franz Bausinger,
für den mit viel Herzblut, Freude, Humor und Können vorgetragenen Beitrag.
Verdienten Beifall spendeten die Anwesenden.

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Tiefenentspannung und Stressabbau mit Klangschalen         12.11.2015


                                                                                                           
                                                                                                         von Carola Gsell- Hodler
Relaxen und loslassen konnten die Bisinger Landfrauen bei ihrem Seminar „Tiefenentspannung
und Stressabbau mit Klangschalenmeditation“. Die Referentin Anne Heller aus Bisingen,
die Ausbildungen in Klangschalenmeditation, Palliativpflege und Basaler Stimulation hat, zeigte den Teilnehmerinnen wie Klangmeditationen beim Entspannen helfen. Die Klangschalen kommen ursprünglich aus der Himalaya-Region. Sie werden in verschiedenen Größenhergestellt und wurden anfänglich von Hand gefertigt. Die unterschiedlichen Frequenzen der Klangschalen entstehen mit dem Anschlagen der unterschiedlichen Schlegel aus Filz oder Holz. Die erzeugten Töne treffen wellenförmig auf den Körper und werden über die spürbare Vibration wahrgenommen.
Je feinfühliger und durchlässiger man ist, desto besser können die Schwingungen wahrgenommen werden. Es können unterschwellige Gefühle und Empfindungen entstehen und beruhigend, harmonisierend, entspannend wirken. Dies kann bei Stress und Schlafstörungen helfen.
Die Schwingungen können auf den ganzen Körper übertagen werden, manchmal treffen sie auch nur auf bestimmte Punkte des Körpers. Da jede menschliche Zelle überwiegend aus Wasser besteht, setzen die Schwallwellen den wässrigen Anteil der Zellen in Bewegung.
Damit wirkt der Schall letztlich wie eine innere Massage. Die Harmonisierung der Zellstrukturen können Blockaden lösen und zur Schmerzlinderung führen. Ein spürbarer Frieden und Leichtigkeit lassen negative Energiemuster entschwinden.

Die Landfrauen genossen die entspannte Atmosphäre auch beim meditativen Essen eines Apfels. Diese Achtsamkeitsübung sollte die Wertschätzung für die Natur und die Umwelt erfahrbar machen. Abgerundet wurde dieser Abend mit einer abschließenden, wohltuenden Handmassage, die die Teilnehmer gegenseitig durchführten.

 

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Frühstückstreff Top – Tipps für ein besseres Gedächtnis          02.11.2015
 

                                                                                                             von Carola Gsell- Hodler
Zu diesem interessanten Vortrag hatten die Bisinger Landfrauen Anne Heller, Gedächtnistrainerin aus Bisingen eingeladen.

Sie erklärte wie leicht es sei, seine grauen Zellen auf Trab zu halten und vermittelte Lern- und Merktechniken, die jeder sofort umsetzen kann. Jeder, der es wirklich will, kann seine Gedächtnisleistung mit regelmäßigem Training verbessern. Mit Gehirnjogging halt man sein Gedächtnis fit. Für eine gute Gedächtnisleistung muss der Mensch jedoch immer seinen Wasserhaushalt beachten und mind. 1,5 l trinken. Damit kann man vor allem der altersbedingten Vergesslichkeit schon sehr entgegenwirken.
Grundlage für ein gutes Namens- und Zahlengedächtnis ist das Denken in Bildern und die Verknüpfung mit bereits Bekanntem. Um sich Namen merken zu können, ist zuhören ein wichtiger Aspekt. Zuerst muss man den Namen richtig verstanden haben, wenn dies nicht der Fall ist sollte man gleich nach fragen und sofort wiederholen. Namen, die eine Bedeutung haben, kann man sich natürlich leichter merken, weniger bedeutende Namen sollte man mit Bekanntem oder mit Hilfe von Eselsbrücken merken. Verbindet man sehr auffälliges mit dem Namen, so bleibt er besser in Erinnerung. Je ungewöhnlicher und merkwürdiger umso besser. Wichtig ist auch, den Namen sofort zu nutzen.

Damit man sich Zahlenkombinationen merken kann wird jeder Zahl ein Symbol zugeordnet. Die Symbole werden so gewählt, dass sie durch ihre Form in einen sicheren Bezug zur Zahl steht. Ein Ei steht für die Zahl 0, eine Kerze für die Zahl 1, ein Schwan für die 2, eine 4 für ein Kleeblatt, die 5 für eine Hand usw. Auf diese Weise können Telefonnummern, Pin oder Geburtstag abgerufen werden.

Mit der Loci-Methode kann man Notiz- oder Einkaufzettel ersetzen. Damit lassen sich beispielsweise Begriffe in einer bestimmten Reihe leichter merken. Beim Merken von Wörtern kann man sich z.B. das Wohnzimmer mit seinen Gegenständen als Erinnerungsgerüst aneignen. Die Gegenstände werden mit einem Wort aus der Einkaufsliste verknüpft und mit einem Fantasiesatz belegt. Je lustiger und witziger der verknüpfte Satz wird, umso sicherer wird genau diese Verknüpfung im Gehirn gespeichert. So ist es möglich, sich viele Ding von einer Einkaufsliste ohne Aufschrieb zu merken.

Die anwesenden Landfrauen fanden den Vortrag sehr spannend und kurzweilig.


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