Bleib-Fit-Kurs: Yoga

                                                                                                    28.11.2013

Bisingen

Ob man nun Yoga mit Y oder J schreibt ist egal, wichtig ist: mit der indisch-fernöstlichen philosophischen Lehre können Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden. Auch der LandFrauenverband Zollernalb hatte sich neben seinen bisherigen Bleib-Fit-Kursen mit dieser geistigen und körperlichen Übungsart für mehr Wohlbefinden auseinandergesetzt und ins Programm aufgenommen.

Unter professioneller Anleitung durch die Yoga-Lehrerin Doris Gross aus Bisingen erlernten an 10 Abenden interessierte Frauen verschiedene, meist ruhende Körperstellungen und Atemtechniken. Als sehr wirkungsvoll zeigten sie sich unter anderem bei Rückenproblemen. „Step by step“ vermittelte die qualifizierte Lehrerin das Konzept für eine bessere Körperhaltung. Daneben wurde neben der Kräftigung auch der Gleichgewichtssinn angesprochen. Zur richtigen Ausführung der Dehn- und Streck-Übungen und zur Unterstützung der Beweglichkeit benutzten die Frauen die sehr hilfreichen Yoga-Gurte.

Nachdem der Kurs mit der erfahrenen Yoga-Lehrerin so gut ankam, findet ab Januar 2014 ein weiterer statt, zu dem man sich noch anmelden kann.

 


 

Mit der Försterin unterwegs - das Ökosystem Wald

                                                                                                    23.11.2013

Albstadt-Onstmettingen

„Das Ökosystem Wald“ konnten dieser Tage interessierte Teilnehmerinnen unter dem Motto „Mit der Försterin unterwegs“ bei einem Waldbegang auf der Albhochfläche  im Bereich des „Nägelehaus“ in Albstadt-Onstmettingen kennenlernen. Den Einblick gewährte ihnen Revierförsterin Annette Schmid aus Gauselfingen, die für das Revier Albstadt-Nord zuständig ist. Sie stellte als erstes beim Treffpunkt (Parkplatz Fuchsfarm) anhand einer Arbeitskarte ihren großen Arbeitsbezirk vor. Albstadt liegt als kommunaler Waldbesitzer an dritter Stelle in Baden-Württemberg. In ihrer Zuständigkeit ist sie auch Ansprechpartner für Privatwaldbesitzer. Einer Baumkarte konnte außerdem entnommen werden, dass sich vorwiegend Buchen und Fichten in den Wäldern des Reviers befinden. Bei typischem Novemberwetter mit Starknebel ging es mit der  Försterin anschließend durch den verschneiten Wald. Fachkundig stellte sie die Waldfunktionen vor, in deren Mittelpunkt die forstliche Nachhaltigkeit stand. Sie verwies beim Begriff „Nachhaltigkeit“ darauf, dass dieser nicht neu ist. Er stammt aus der Forstwirtschaft und ist über 250 Jahre alt. Diese Waldbewirtschaftung unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten dient neben der Holzproduktion auch der Erhaltung der Kulturlandschaft. Annette Schmid berichtete über die regelmäßig stattfindenden  Zustandskontrollen und die Pflege des Waldbestandes. An verschiedenen Bäumen waren farbige Baumarkierungen zu erkennen. Die Försterin erklärte das Auszeichnen, wobei es sich um Bäume handelte, die im Zuge einer Durchforstungsmaßnahme entfernt werden müssen, oder um Zukunftsbäume, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Etwas außerhalb eines Waldstückes ließen sich Tier-Spuren im Schnee finden. Annette Schmid informierte dazu über den reichen Rehbestand in der Region. Der weitere Erkundungsweg führte an einem Kleindenkmal, einem Grenzstein vorbei, der die frühere Grenze zwischen „Forst“ und Freier Pirsch“ markierte und danach ging es in Richtung Kohlwinkelfelsen. Die Geschichte von der Stoffelbärbel und der „Schwarzen Hand“, die Annette Schmid auf dem Vorsprung des Felsen vortrug, wirkte auf die Frauen schon ein wenig gruselig, denn am Ort des Geschehens war der Nebel so dicht, dass man nichts sah und es steil in die Tiefe ging. Der Rückweg zum Parkplatz führte durch teilweise knöcheltief verschneite Waldwege. Die 2-stündige Wanderung ließen die Frauen gemütlich im „Nägelehaus“ ausklingen. LFV-Vorstandsmitglied Annette Riehle aus Burladingen-Hausen i. K. überreichte der Försterin für den lehrreichen und interessanten Nachmittag ein Geschenk.

 


 

Häkelkurs: moderne Mützen

                                                                                                    21.11.2013

Burladingen

Der Grundkurs Häkeln des LandFrauenverband Zollernalb, bei dem moderne Mützen angefertigt wurden, war ein Volltreffer. Viele Frauen aller Altersgruppen waren wieder zum gemütlichen Handarbeitstreff im Bahnhofsgebäude zusammengekommen um  schöne Wollmützen für die kalte Jahreszeit zu häkeln. Hochkonzentriert arbeiteten sie Runde für Runde, denn die Verdopplung der Maschen durch halbe Stäbchen, ließ keine Fehler zu. Für die Herstellung der warmen Kopfbedeckungen gab es von den Referentinnen Marlies Freudemann, Anita und Anja Müh, Tipps und Anregungen. Bei der nächsten Zusammenkunft am 12.12.2013 um 14:00 Uhr werden dann moderne Schals gestrickt. Wer aber lieber nochmals eine Mütze häkeln oder sein angefangenes Häkel-Teil fertigstellen möchte, ist ebenfalls wieder herzlich willkommen.

 


 

Erben und Vererben - was muss beachtet werden?

                                                                                                    20.11.2013

 

Rangendingen

Wissenswertes zum nicht einfachen Thema „Erben und Vererben“ vermittelte Notarin Sigrid Fiedler beim LandFrauenverband Zollernalb im Rangendinger Gasthaus „Rössle“. Sie stellte die allgemeine gesetzliche Erbfolge vor, sprach über Nachlassverfahren und beantwortete zum Referat-Ende zahlreiche individuelle Fragen.

Ihre Ausführungen bezogen sich auf das geltende Deutsche Erbrecht von deutschen Bundesbürgern. Was muss beachtet werden, wenn der Erblasser nichts geregelt hat und wer wird dann eventuell Erbe?  Wenn kein  Erbvertrag vorhanden ist, erfolgt die gesetzliche Erbfolge in Rangordnungen. Notarin Fiedler ging in den Erläuterungen diesbezüglich auch auf das Ehegatten- bzw. eingetragene Lebenspartner-Erbrecht ein, das sich nach dem Güterstand (Zugewinngemeinschaft oder Gütertrennung) richtet und stellte dazu viele Beispiele vor. Als großen, gängigen  Irrtum bezeichnete die Referentin die Annahme, man würde als Hinterbliebener  einer kinderlosen Ehe automatisch  alles alleine erben. Ohne Testament wäre man nur dann Alleinerbe, wenn sich kein lebender Verwandter bis zur 5. Ordnung finden ließe. Wer also nicht möchte, dass ein unliebsamer Verwandter ihn später beerbt, sollte unbedingt ein Testament machen. Der letzte Wille kann sowohl  handschriftlich (nicht mit Computer/Schreibmaschine) mit vollem Vor- und Zunamen, Ort, Datum und Unterschrift verfasst,  als auch bei einem Notar oder Anwalt aufgesetzt werden. Diese notarielle Verfügungen (Testamente und Erbverträge) haben die  Vorteile,  dass sie durch die amtliche Verwahrung auch auffindbar und wirksam sind. Dazu kommt, dass damit der Erbschein gespart werden kann, den sonst die Erben beantragen müssten, um sich als rechtmäßige Erben auszuweisen. Sinnvoll wäre es auch, das Testament von Zeit zu Zeit einer Überprüfung auf Aktualität zu unterziehen.  Sigrid Fiedlers  weitere Erklärungsabschnitte waren die Schenkung, Erbschaftssteuer, Testamentsvollstreckung und Erbengemeinschaft, der Pflichtteil und Nießbrauch, sowie das Vor- und Nacherbe und Vermächtnis.

Heidrun Wannenmacher, LFV-Ortsvorsitzende von Rangendingen bedankte sich abschließend für die aufschlussreichen Informationen bei der Referentin mit einem Geschenk.

 


Strickkurs: Socken stricken Teil II

                                                                                                     13.11.2013

Und wieder klapperten die Stricknadeln in Rangendingen bei den Landfrauen.

Am 13.11.2013 trafen sich wieder einige Frauen unter der Regie von Marlies Freudemann in Rangendingen im Gasthaus Rössle zum Socken stricken. Lustig ging die Runde bei den Strickerinnen  mit sehr viel Energie und Eifer weiter, damit die Ferse und das sogenannte „Käppchen“ gestrickt werden konnte. Sehr erstaunlich war es für manche Frauen wieviele Variationen es gibt die Ferse und das „Käppchen“ zu stricken. Einige versuchten sich am sogenannten „Herzkäppchen“ und die anderen trauten sich an die „Bumerangferse“ ran. Aber so einfach wie man sich dachte ging es halt doch nicht und so musste die Strickarbeit auch manchmal wieder aufgezogen werden, was dann doch schlussendlich nur zur Übung und nicht zur Strafe war. Auch dieses Malheur passiert sogar bei manch einer geübten Sockenstrickerin. Maqnchmal läuft nicht alles „glatt rechts“, was man auch aus dem Alltag dann und wann erfahren muss. Hierüber wurde noch ein Gedicht im Voraus vorgelesen, dass oft ein kompliziertes Muster vorgegeben ist und dies mit sehr viel Konzentration zu bewältigen ist. Dennoch entsteht am Ende ein annehmbares Strickwerk.

Es besteht immer noch die Möglichkeit zu dieser Gruppe hinzu zu stoßen. Dies ist wieder möglich am Dienstag den 26.11.2013, ebenfalls im Gasthaus Rössle in Rangendingen um 19.00 Uhr. Eventuell werden noch weitere Termine folgen. Wenn Sie dazustoßen möchten rufen Sie einfach an, Tel. 07471/82844 oder einfach zum Treffen vorbeischauen.

 


Strickkurs: Socken stricken Teil I                          

                                                                                                     06.11.2013

Rangendingen

Socken stricken passe? - Von wegen! Immer mehr Frauen greifen wieder zu den Stricknadeln. Voll im Trend dazu liegen die Kurse des LandFrauenverband Zollernalb. Der erste Sockenstrick-Abend in der Region Rangendingen fand  im Gasthaus „Rössle“ statt. Heidrun Wannenmacher (LFV-Ortsvorsitzende) freute sich, dass der Einladung sehr viele Strickbegeisterte gefolgt waren. Gleich nach der Begrüßung klapperten die Nadeln in gemütlicher Runde. Manche Frauen brachten ihr angefangenes „Socken-Strickteil“ mit und ließen sich von Marlies Freudemann aus Stetten u. H. zeigen, wie die Ferse gestrickt wird oder informierten sich über schöne Zopfmuster. Unter fachkundiger  Anleitung hatten auch Anfängerinnen kein Problem mit der geeigneten Sockenwolle und dem Nadelspiel (5 Nadeln) die ersten Reihen für das Bündchen anzufertigen. Die Frauen waren sich einig, dass sie sich noch öfters in netter Runde zum Stricken treffen möchten. Bereits am 13.11.13 besteht um 19:00 Uhr wieder die Möglichkeit und zusätzlich (NEU) am 26.11.13 (Dienstag).

 


Erben und Vererben -

aus Sicht eines Kreditinstitus. Was ist bei Vollmachten zu beachten.

                                                                                                    05.11.2013

Hechingen-Boll

Bei Info-Veranstaltungen zu Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen konnte man sich in den letzten Monaten beim LandFrauenverband Zollernalb in der Region Hechingen Tipps zur Thematik einholen. Passend dazu referierte jetzt im Landgasthaus „Kaiser“ Jürgen Ulrich von der Sparkasse Zollernalb zum Thema „Erben und Vererben -  aus Sicht eines Kreditinstituts. Was ist bei Vollmachten zu beachten?“. Sein Überblick veranschaulichte, dass man Vorkehrungen treffen sollte, wenn man möchte, dass das Vermögen später in die richtigen Hände kommt. Streitereien und Ärger können damit ausgeschlossen werden. Als wichtigste Überlegung dabei gilt, man  sollte genau wissen, wem man die Vollmacht erteilt. Wenn keine notarielle Regelung  vereinbart wurde, gibt es Beschränkungen für den Erben. Nur wer eine Ausfertigung einer notariellen Vollmacht besitzt, kann regeln. Durch eine Generalvollmacht können fremde Personen umgangen werden. Ohne schriftliche Vereinbarung erledigt dies ein Betreuer, der dann Rechenschaft an einen Notar abgeben muss. Bei einer Testamentsvollstreckung muss eine Person bevollmächtigt werden. Diese Abwicklung könnte sich ohne Vollmacht problematisch gestalten und die Erben hätten dann keinen großen Einfluss mehr, so der Referent. Ansonsten wäre eine Testamentsvollstreckung nur dann sinnvoll, wenn großes Vermögen und keine nahen Verwandten vorhanden sind, wenn Streit zu befürchten ist, Erben minderjährig oder behindert sind, bei komplizierten Familienverhältnissen und wenn der letzte Wille richtig umgesetzt werden soll. Zu den Und/Oderkonten berichtete Jürgen Ulrich, dass ein Und-Konto  alle Erben gemeinsam bedienen können. Schwierig gestaltet es sich, wenn einer allein darauf zugreifen möchte. Beim Oder-Konto kann jede Person alleine verfügen. Dazu der Hinweis des Experten: Verfügungsrecht ist nicht gleich Erbrecht! Man darf zwar über das Erbe verfügen, aber es gilt dabei zu beachten, dass vielleicht ein Teil davon, den Erben gehört.

Welche Maßnahmen bei der Sparkasse nach dem Tod eines Kunden getroffen werden, erläuterte der Stiftungs- und Seniorenmanager im weiteren Verlauf des Vortrages. Täglich werden die Tageszeitungen auf Todesanzeigen durchgesehen und falls die verstorbene Person dem Kreditinstitut angehörte, werden die Konten gesperrt und dem zuständigen Finanzamt mitgeteilt. Zu dieser Information ist die Bank gesetzlich verpflichtet. Im Exkurs-Teil: „Was bedeutet Erbschaft“,  konnte erfahren werden, dass für die An- oder Nichtannahme einer Erbschaft sechs Wochen zum Überlegen zur Verfügung stehen. Neben einem Vermögen könnten nämlich auch Schulden geerbt werden. Der Erbvertrag, die gesetzliche Erbfolge (1. bis 3. Ordnung), die Form des Testamentes, das Vermächtnis, Erbschaftssteuer und Steuerpflicht bei Kapitalerträgen wurden ebenfalls ausführlich vom Referenten besprochen.

Für den aufklärenden und aufschlussreichen Vortrag bedankte sich Brigitte Steger,  LFV-Ortsvorsitzende von Hechingen bei Jürgen Ulrich mit einem Präsent.

 


 


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