Mit Naturheilkunde gesund und fit durchs ganze Jahr        22.03.2018

                                                                                                      von Inge Lorch
Zum Vortrag von Nina Müller, Apothekerin aus Haigerloch, waren zahlreiche Frauen in das Gasthaus Waldhorn in Hart gekommen.

Frau Müller gliederte ihren Vortrag nach Jahreszeiten und stellte im Frühjahr Venenleiden in den Vordergrund. Sie erläuterte, dass Krampfadern mehr als ein kosmetisches Problem seien und erklärte die Wirkungsweise und Anwendung von verschiedenen Mitteln und deren Inhaltsstoffen z.B. Rosskastanie, rotes Weinlaub, Mäusedorn usw. Außerdem beschrieb sie wie man einen Venenwickel macht.

Im Sommer standen Sonnenbrand und Insektenstiche im Vordergrund. Auch hier stellte sie Naturheilmittel, wie Johanniskrautöl, Eichenrinde, ArnikaIblüten usw. vor und die Teilnehmerinnen erhielten einige Proben um daran zu riechen.

Im Herbst war ihr Thema Blasenentzündung und wie diese vermeidbar oder gut zu behandeln ist und im Winter Magen-Darm-Beschwerden.

Nach einer kurzen Fragerunde bedankten sich Irmgard Beck, die Ortsvorsitzende von Haigerloch und ihre Stellvertreterin Helga Klaiber, bei Frau Müller mit einem frühlingshaften Blumengruß für den informativen Vortrag.

Anschließend führte Heidrun Wannenmacher, Mitglied im Kreisvorstand, die Wahl zur Ortsvorsitzenden und zur Stellvertreterin der Region Haigerloch durch.

Irmgard Beck als Ortsvorsitzende und Helga Klaiber standen nicht mehr zur Wahl.

Gewählt wurde für die Amtszeit von drei Jahren Susanne Roth-Pfister aus Gruol zur Ortsvorsitzenden und Hildegard Schwarz aus Haigerloch-Stetten zur Stellvertreterin.

Frau Wannenmacher bedankte sich bei den ausscheidenden und bei den neugewählten Ortsvorsitzenden mit einem Blumengeschenk.

Irmgard Beck war seit 1998 und Helga Klaiber seit 2005 ehrenamtlich für die Landfrauen Zollernalb tätig.

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Heimisches Superfood  „Vom Einfachsten das Beste“       15. u. 16.03.2018

                                                                                                   von Inge Lorch
Unter diesem Motto stand der Workshop mit Ingeborg Weckenmann und Julia Locher vom Landratsamt Zollernalbkreis, der  in  der Schulküche der Alice-Salomon-Schule in Hechingen stattfand. Zahlreiche Landfrauen waren der Einladung gefolgt  und durften zu Beginn eine getrocknete Beere probieren, die sich dann als Maulbeere entpuppte.

Frau Locher erläuterte, dass es im Moment viele Lebensmittel mit der Bezeichnung Superfood gebe z. B. Chiasamen, Gojibeere usw. Allerdings ist Superfood keine Definition sondern ein geschickter Marketingeffekt. Außerdem sind  heimische Lebensmittel oftmals genauso gesund, denn sie enthalten ebenfalls viele Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente.

Anschließend durfte bei einem Quiz anhand von Bildern heimisches Superfood erraten werden z.B. Dinkel, Walnüsse, Alblinsen, Spinat, Rote Beete usw.

Danach erläuterte Frau Weckenmann wie man einen Hefeteig und einen Mürbteig mit Quark herstellt und anschließend durften die Frauen jeweils in Zweiergruppen selbst den Kochlöffel schwingen und die Rezepte ausprobieren.

Es entstanden eine Linsensuppe mit geräuchertem Forellenfilet, eine Gemüsesuppe mit Grünkernklößchen, ein Rote-Beete Carpaccio mit Birnen und Walnüssen, ein Apfel-Karottensalat, ein Dinkelrisotto außerdem eine Spinatquiche und pikante Pestoschleifen mit einem Pesto aus Ackersalat. Und als Dessert wurde eine Hirsecreme mit roter Beerengrütze serviert.

Beim gemeinsamen Genießen der Köstlichkeiten waren sich die Frauen einig, dass sie zu Hause viele der Rezepte nachkochen werden und dass heimisches Superfood sehr wohlschmeckend sein kann.

Annette Riehle bedankte sich bei Frau Weckenmann und Frau Locher mit selbstgemachten Dinkelnudeln.

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Mit Liedern den Frühling begrüßen                                           14.03.2018

Einen großen Vertrauensbeweis erfuhr die  Vorsitzende der Rangendinger Landfrauen, Heidrun Wannenmacher, am Mittwochabend beim Frühlingssingen im „Rössle“: Die 55-Jährige wurde für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Für Stellvertreterin Maja Raisch rückte Marlene Groiß nach. Zu den Wahlen gratulierte Adelheid Kalbacher vom Kreisvorstandsteam Zollernalb. Deren Dank galt Maja Raisch, die nach fünf Jahren als zweite Vorsitzende ausschied. Heidrun Wannenmacher leitet seit zwölf Jahren die 35-köpfige Ortsgruppe Rangendingen und gehört außerdem dem Kreisvorstand als Kassiererin an. Das Bild zeigt von links: Adelheid Kalbacher, Heidrun Wannenmacher, Maja Raisch und Marlene Groiß. 

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Düngen im Hausgarten – muss das sein                                   12.03.2018

                                                                                              von Annette Riehle

Zu einem Vortragsabend luden die Landfrauen Zollernalb der Region Albstadt nach Lautlingen in Bistro Pinselstrich ein.
Thema des Abends war der Hausgarten und die Düngung.
Die Referentin Luise Lohrmann, Pflanzenbauberaterin im Landwirtschaftsamt Balingen erläuterte den Zuhörerinnen den Nährstoffbedarf verschiedener Pflanzen. Weiter berichtete Frau Lohrmann über den Boden und seine Lebewesen. In einer Handvoll Boden, der frisch und erdig riechen sollte, leben mehr Kleinstlebewesen als Menschen auf der Erde.
Die Düngemittel, wobei organischen Materialien, wie Kompost oder Hornmehl, bevorzugt werden sollten sind grundsätzlich am Bedarf der Pflanzen auszurichten. Sie wies darauf hin, dass Bodenproben und die darauf aufgebaute Düngeempfehlung Sicherheit über die Höhe der Düngergabe geben. Sie empfahl die Pflanzenreste zu kompostieren oder als Mulch auf der Fläche zu belassen.
Rasenschnitt eignet sich gut als Mulchschicht um das Austrocknen des Bodens zu verhindern und Beikräuter zu unterdrücken, jedoch muss er zuerst angetrocknet werden.
Auch sollte der Garten im Winter nicht vollkommen leergeräumt sondern im Spätsommer z.B. mit Hafer oder Phacelia eingesät werden.
Für einer ausgemessene Fläche wurden verschiedene Dünger abgewogen und ausgestreut.
Die Zuhörerinnen waren erstaunt, wie wenig Düngemittel tatsächlich eingesetzt werden sollten. Ein Fazit des Abends war für viele: Weniger ist mehr.  
Ortsvorsitzende Barbara Konzelmann bedankte sich bei Luise Lohrmann mit einem kleinen Geschenk.

Anschließend fanden die Wahlen der Ortsvorsitzenden statt. Barbara Konzelmann und ihre Stellvertreterin Heidi Fischer wurden einstimmig wiedergewählt. 

 

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Bäume, Beeren Sträucher- Schnittkurs                           10.03.2018

                                                                                                     von Inge Lorch
Zu diesem Workshop, der auf dem Anwesen der Familie Schluck in Geislingen-Binsdorf stattfand, waren zahlreiche Landfrauen gekommen.

Allein der große Garten war eine Augenweide, gab es doch an jeder Ecke etwas zu entdecken und bestaunen, sei es eine Pflanze, ein Zaun, eine Figur oder gar alte Fundstücke wie ein Fahrrad.

An drei Stationen wurde im Garten gezeigt wie der Schnitt fachkundig erfolgt.

Markus Zehnder ist Obst- und Gartenbauberater am Landratsamt und er zeigte am Beispiel von einem Mirabellenbaum wie man Bäume richtig schneidet. Er erklärte den Frauen, dass er mit dem Schnitt erreichen will, dass Licht in die Krone des Baumes kommt, damit dieser verjüngt wird und später reichlich Früchte trägt.

Korbinian Wannenmacher zeigte den Schnitt bei den Beerensträuchern. Schwarze Johannisbeeren tragen am einjährigen Holz und werden deshalb anders geschnitten wie rote Johannisbeeren, die auch am mehrjährigen Holz tragen. Außerdem zeigte er wie Stachelbeerbäumchen und Himbeeren geschnitten werden.

Jutta Schluck zeigte wie man Sträucher, Gräser und Rosen schneidet, dabei ging sie bei den Rosen sehr vorsichtig vor, denn normalerweise werden diese später geschnitten, wenn kein Frost mehr droht. Sie wusste den Namen jedes Einzelnen  ihrer Rosenstöcke.

In der Pause hatten die Landfrauen Gelegenheit sich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen zu stärken.

Am Schluss bedankte sich Inge Lorch, die Ortsvorsitzende der Region Rosenfeld-Balingen, bei Jutta Schluck dafür dass die Landfrauen in ihren Garten kommen durften und für die ausführlichen Erläuterungen mit einem Geschenk von Obst in flüssiger Form. Ebenso bei Herrn Zehnder und Herr Wannenmacher.

Ausgestattet mit dem nötigen Wissen rücken die Landfrauen ihren Sträuchern und Bäumen zu Hause bestimmt mit der Schere zu Leibe und bringen diese in Form.

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Frühstückstreff -
"Bürger helfen Bürger" Nachbarschaftshilfe in Bisingen      05.03.2018

                                                                                     von Carola Gsell-Hodler
Rudolf Buckenmaier und Karl-Heinz Bogenschütz stellten den Verein "Bürger helfen Bürger", beim Frühstückstreff der Bisinger Landfrauen vor. Der Verein besteht aus sozial engagierten Menschen aus Bisingen, die ein soziales Netz zwischen denen knüpfen möchten, die Hilfe brauchen und denen die sie anbieten. Die Hilfsangebote sind Begleit-, Haushalts-, Winter-, Friedhofs-, Einkaufs-, Betreuungs- und Schreibdienste, Gartenarbeiten und Mitfahrgelegenheiten. Rudolf Buckenmaier erklärte die breitgefächerten Angebote, die aktuellen Mitgliederzahlen und wie man den "Fleckenhopser" nutzen kann. Karl- Heinz Bogenschütz zeigte anhand von Statistiken die positiven Bilanzzahlen und welche Leistungen von den vielen Helfern erbracht wurden. Die Landfrauen waren sich einig, dass dieser Verein mit seinem Engagement, Initiative und Angeboten außergewöhnlich ist für diejenigen die es nutzen und auch für die vielen Bürger/innen die den Verein unterstützen.

Waltraud Kostanzer, Kreisvorsitzende der Landfrauen bedankte sich bei den beiden Referenten mit einem Glas Honig und wünschte weiterhin einen guten Erfolg.


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