Bizerba: Schneide- und Wägetechnologie made in Balingen        22.03.2016

                                                                                                          von Carola Gsell- Hodler
Eine Gruppe Landfrauen aus dem Zollernalbkreis bekamen durch eine Betriebsführung Einblick in die Balinger Firma Bizerba. Eine herzliche Begrüßung gab es durch Frau Dr. Hoffmeister-Kraut, die auch Mitglied bei den Landfrauen ist und dem Betriebsleiter, Herrn Rebholz. Zur Einführung  gab es  eine Übersicht der vielfältigen Produkte, eine Menge informativer Fakten, über die seit 150 Jahren bestehende Firma. Mit ca. 3300 Mitarbeiter, bietet die in Familinbesitz stehende Firma ihren Kunden aus Handwerk, Handel, Industrie und Logistik ein einzigartiges Lösungsportfolio  aus Hard- und Software, rund um die zentrale Größe " Gewicht". Wenn irgendwo auf der Welt gewogen wird, sind meistens Produkte und Lösungen von Bizerba im Spiel. das wußten die aufmerksamen Landfrauen bereits. Schneiden, Verarbeiten und Wiegen, erfährt man beim täglichen Einkauf. Aber auch Prüfen, Kommissionieren, Etikettieren und Auszeichnen sind im Angebot der Firma. Während der Führung durch die Produktionshallen, wurden alle Fragen fachkundig beantwortet. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Mittagessen im Betriebsrestaurant " Waagschale".

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Nähkurs für Einsteiger und Geübte                                         19.03.2016

                                                                                                          von Ute Tatzel-Nowel
Die Landfrauen Zollernalb veranstalteten in der Hofnäherei in Albstadt einen ganztägigen Nähkurs unter fachkundiger Anleitung von Dozentin Jutta Erb und Simone Hald.
Man lernte Interessantes über neue Schnitte, Stoffe, erhielt aktuelle Nähtipps, sowie fachkundige Anleitung um eigene Kreationen umzusetzen. Es hat allen Teilnehmerinnen viel Freude bereitet, jede konnte an diesem Tag eigene Werkstücke herstellen und mit nach Hause nehmen. Einen weiteren Nähkurs der Landfrauen findet am 23.4.16 in der Hofnäherei von Simone Hald, Albstadt statt - hierzu erhalten Sie weitere Information bei Ute Tatzel-Nowel.

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Auf dem letzten Weg nicht allein sein – Hospizbewegung           16.03.2016

                                                                                                            vom Manfred Steger
Erwin Schäfer von der Caritas in Hechingen war bei den Landfrauen zu Gast. Er hat,
trotz des ernsten Themas, kurzweilig und fundiert über die Hospizbewegung berichtet.

Die letzte Lebensphase eines Menschen soll so lebenswert wie möglich gestaltet werden. Nicht dem Leben unbedingt mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben. Das sind die Grundgedanken der Hospizbewegung. Nicht zuletzt will man nicht stehen bleiben bei der Aussage: „Wir können nichts mehr für Sie tun.“
Der Referent erläuterte die Sterbephasen und die letzten Wünsche eines Sterbenden: Nicht alleine gelassen werden, möglichst keine Schmerzen aushalten müssen, letzte Dinge erledigen und nicht zuletzt wird die Sinnfrage, nach dem Danach und den Ängsten, aufgeworfen.
Maßstab des Handels ist der Wille des Sterbenden. Der Dienst besteht vor allem im Dasein und Zeit haben. Wichtig ist dabei für den Sterbegeleiter: „Der Mensch hat zwei Ohren und einen Mund damit er doppelt so viel hört als er spricht.“

In Hechingen gibt es kein stationäres Hospiz aber immerhin ein Hospizzimmer in St. Elisabeth.
Wer Hilfe braucht kann sich über das Hospiztelefon (07471 93 32 18) mit Herrn Schäfer in Verbindung setzen oder im Internet (www.hospiz-hechingen.de) informieren.

Die Ortsvorsitzende, Brigitte Steger, bedankte sich bei Erwin Schäfer, für den äußerst informativen und nie langweiligen Vortag, mit einem kleinen Geschenk.

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Lebe in Balance – mit Achtsamkeit durchs Jahr                         10.03.2016

                                                                                                      von Waltraud Straubinger
Wie gehen wir mit unserem Leben um? Achten wir auf die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit? Achten wir auch in anderen Bereichen auf die nötige Balance? Diese und andere Fragen hat Ute Streicher von der AOK in den Mittelpunkt ihres Referats auf Einladung des Landfrauenverbands Zollernalb im Landgasthof Lamm in Salmendingen gestellt.

Wer nimmt sich z.B. schon genug Zeit für sich selbst? Oder die Frage „Nehmen Sie den Weg zur Arbeit bewusst wahr oder sind Sie mit Ihren Gedanken bereits ganz woanders?“ zeigen, wie schnell man sich im Alltag „verlieren“ kann. Durch praktische Achtsamkeitsübungen hat Ute Streicher den zahlreichen Zuhörerinnen verdeutlicht, wie man Achtsamkeit lernen kann. Dabei stützt sie sich auf ein Programm  von Professor Dr. Martin Bohus zur Vorbeugung von z.B. Burn-Out-Erkrankungen. Dieses Programm bietet die AOK über sieben Wochen an, in denen die Nutzer wichtige Elemente trainieren: - achtsam dem Leben und sich selbst zu begegnen -  mit Stolpersteinen umzugehen - sich auf den Weg machen - ein soziales Netz zu pflegen - Selbstfürsorge zu praktizieren und sich Werte bewusst machen. Auch eine wichtige Lernaufgabe sei es „Nein“  zu sagen und zu lernen den Augenblick zu genießen – das alles sei Achtsamkeit.

Es ist wie es ist, sonst wäre es anders. Mit diesem Schlußwort endete der aufschlussreiche und informative Abend.

Die Vorsitzende Annette Riehle bedankte sich bei der Referentin für ihr Kommen und  die wertvollen Anregungen  mit einem kleinen Präsent.

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Ernährung bei erhöhten Cholesterinwerten                         10.03.2016

                                                                                                            von Christa Heckert
Für die Region Haigerloch im KreislandFrauenverband Zollernalb e.V. war zum spannenden Thema "Ernährung bei erhöhten Cholesterinwerten" ins Gasthaus Waldhorn nach Haigerloch-Hart eingeladen.
Die Referentin Sandra Heigle, Diätassistentin von den ACURA Kliniken Albstadt, machte an Hand einzelner Beispiele deutlich, wie einfach man das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine ausgewogene Ernährung beeinflussen kann. Nur wenn man sich bewusst macht, in welchen Lebensmitteln welche Fettanteile enthalten sind und welche dieser Fette in welchen Lebensmitteln enthalten sind klappt das.
Begeistert verfolgte die große Anzahl an Besucherinnen die Darstellungen, welches die 'guten' und welches die 'schlechten' Fette sind oder in welchen Wurst- und Fleischgerichten wie viel Fett enthalten ist. Ganz deutlich aber hat die Referentin darauf hingewiesen, dass wir für eine gesunde Ernährung die tierischen Fette benötigen, also sowohl Cholesterin wie auch LDL und HDL, die richtige Mischung aber macht es. Und sogar dass man sich nicht quälen muss wurde deutlich bei der Genussprobe eines Stückchens Schokolade zum Abschluss: immer bewusst und mit allen Sinnen genießen. 

Die Organisatorinnen Irmgard Beck und Helga Klaiber verabschiedeten die Referentin unter großem Beifall der Anwesenden und bedankten sich mit einem Präsent für die äußerst informative Veranstaltung, bei der auch ein neues Mitglied gewonnen werden konnte.

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"Gönn dir was- kreative Köstlichkeiten!" Essen zwischen Hektik und Genuss
                                                                                          08.und 09.03.2016

                                                                                                                von Inge Lorch
Zahlreiche Landfrauen kamen zum Vortrag mit praktischer Vorführung von Frau Ingeborg Weckenmann und Frau Julia Locher in das Landjugendheim in Balingen. Unterstützt wurden sie von Ester Röhm.

Zu Beginn ihrer Vorführung zeigte Frau Weckenmann wie man aus Hefebuttergebäck für Ostern einen Ein-oder Zweistrangzopf oder kleine Teighäschen formen kann.
Als nette Geschenkideen präsentierte sie selbst gemachte Bratapfelmarmelade, Zutaten für heiße Schokolade und  pikant gebrannte Mandeln alles dekorativ in Eindünstgläser abgefüllt.
Danach zeigt sie wie Wurzelgemüse vom Blech mit Joghurtdipp, Räucherforellenmousse, Flammkuchen und Schwarzwälder Kirschtorte im Glas zubereitet wird.
Während einige leckere Gerichte im Backofen garten ging Frau Julia Locher in ihrem Vortrag auf die Initiative gutes Essen für Baden-Württemberg „ Machs Mahl“ ein und betonte:

„Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst.“

Deshalb empfahl sie den Mahlzeiten mehr Aufmerksamkeit und vor allem genügend Zeit zu widmen und sich im Alltag Genussinseln zu schaffen.
Unser Körper weiß was ihm guttut, deshalb sollte jeder selbst herausfinden was ihm bekommt. „Wer  nicht genießt wird ungenießbar“.

Anschließend durften alle Köstlichkeiten probiert werden und wurden genussvoll verspeist. Die Frauen waren sich einig, dass sie zu Hause viele der Rezepte selbst ausprobieren und damit ihre Familien und Gäste verwöhnen werden.

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Frühstückstreff: Top-Tipps "Gut zu Fuß - ein Leben lang"        07.03.2016        

                    

                                                                                                                 von Katharina Stauß
Beim Frühstücktreff der Landfrauen aus der Region Bisingen gab es Top –Tipps für die Füße.

Anne Heller, Medizinische Fußpflegerin, erklärte wir wichtig es ist auf seine Füße zu achten.
Füße werden über den Tag sehr beansprucht und auch oft demoliert durch falsches Schuhwerk.

Die Füße bestehen aus vielen einzelnen Knochen, Gelenken, Sehnen und Bänder, 90 000 Schweißdrüsen und die Fußsohle allein aus 32 Spindelmuskeln die dreischichtig angelegt sind.
Die Fußreflexzonen stehen mit allen Organen in direktem Kontakt und zeigen wie eine Landkarte auf, wie der ganze Körper zusammengehört.

Deshalb sollten wir unseren Füßen viel Aufmerksamkeit schenken, z.B. durch Fußmassagen, die den Bandapparat lockern. Durch eincremen wird die Blutzirkulation angerregt. Ein Fußbad wirkt anregend, belebend oder entspannend. Gut sind auch Greiffübungen wobei man mit den Zehen ein Tuch oder ein Bleistift aufhebt. Durch Absätze am Schuh wird die Achillessehne verkürzt, diese kann am Treppenabsatz gedehnte werden. Socken sollten einen hohen Baumwollanteil haben.

Für den sehr informativen und fußwohlen Vortrag bedanken sich die Landfrauen bei Anne Heller. Der nächste Frühstücktreff ist am 4.4.2016 um 8.30 Uhr im Sternenbäckcafe in Bisingen, dort gibt es dann Top-Tipps aus der Apotheke „Von A wie Arthrose bis Z wie Zahnschmerzen“.

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Erlebnis Hören                                                                         01.03.2016                                                                            

                                                                                                                   von Inge Lorch
Zum Vortrag von Frau Anja Scharf, Hörakustikmeisterin, konnte Inge Lorch im Landjugendheim in Balingen eine Gruppe interessierter Frauen begrüßen.

Schwerhörigkeit ist ein wichtiges Thema, nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für dessen Umfeld und kommt in der Landwirtschaft durch den jahrelangen Umgang mit lauten Maschinen relativ häufig vor.
Frau Scharf erläuterte zu Beginn wie der Hörvorgang zustande kommt. Sie wies darauf hin, dass sich die Hörfähigkeit im Laufe der Jahre vielfach schleichend verschlechtert und den betreffenden Personen der Hörverlust selbst oft nicht auffällt.

Überrascht zeigten sich die Landfrauen von der Tatsache, dass 14 Millionen Bundesbürger schwerhörig sind, davon jedoch nur 3 Millionen eine Hörhilfe tragen. Dies bedeutet im Alltag oftmals neben dem sozialen Rückzug auch eine Gefährdung z. B. im Straßenverkehr, dennoch haben viele Menschen Vorurteile gegenüber Hörgeräten.
Trotzdem sollte so früh wie möglich ein Hörgerät getragen werden, denn das Hören kann man verlernen. Außerdem fällt es in fortgeschrittenem Alter zunehmend schwer die Bedienung von einem Hörgerät zu erlernen.

Frau Scharf erklärte wie bei Betroffenen, nach der Überprüfung der Hörfähigkeit, bei Bedarf ein individuelles Hörgerät angepasst wird. Sie hatte verschiedene Geräte mitgebracht, damit erhielten die Frauen einen Eindruck wie klein und unauffällig beim Tragen die heutigen Hörgeräte sind.
Viele Fragen z. B. „wie entsteht das unangenehme Pfeifen bei Hörgeräten?“  oder Fragen zu Kosten, Funkionen, Störungen usw. wurden von ihr umfassend beantwortet.

Bei Kaffee und selbstgebackenem Apfelkuchen wurde angeregt weiterdiskutiert.

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Tafeln am Mittag: Weniger ist Mehr!                                        01.03.2016

                                                                                                            von Manfred Steger
Die drei Damen der Gnadenthaler Hausmusik aus Stetten stimmten die Gäste von Tafeln am Mittag auf das Essen und die Tischreden ein. Brigitte Steger begrüßte die Gäste des Mittags und führte durch das Programm. Nach dem ersten Gang, einem gemischten Salat, hielt Rosemarie Schenk die erste Tischrede. Sie erzählte die Geschichte von den zwei Brüdern, die sich die Ernte gleichmäßig aufgeteilt haben und dann doch jeder, dem anderen einen Teil seiner Ernte zukommen lässt, so dass sie am Ende doch wieder gleich viel haben.

Die zweite Tischrede hielt Marianne Koch. Sie betonte wie wichtig Zurückhaltung beim Zuhören, aber auch beim Umgang mit erwachen gewordenen Kindern ist. Den Augenblick zu schätzen, ist wertvoll.

Das Hauptgericht konnte am Büffet selbst zusammengestellt werden. Nach der dritten Tischrede von Brigitte Steger und dem Dessert, teilten die Damen von der Gnadenthalter Hausmusik Liederbücher aus. Aus etwa hundert Liedern konnten die Anwesenden aussuchen. Die gewünschten Lieder wurden gemeinsam gesungen. Dabei beleitete die Gnadenthaler Hausmusik instrumental und gesanglich. Zahlreiche Gespräche an den Tischen rundeten das Essen ab.

Die Aktiven erhielten ein kleines Geschenk.

Viele freuen sich schon auf das nächste „Tafeln & Mehr“ am Samstag, 9. April, ab 18.00 Uhr. Dann wird es, statt Tischreden, eine „Comedy-Mitmach-Bibel-Slapstik-Akrobatik-Putzshow“ mit der „Sakralraumpfläägerin Klara Scheibele“ geben.


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