Volkskrankheit Sodbrennen                                           29.06.2016

                                                                                                                von Manfred Steger
Eigentlich ist Sodbrennen keine eigenständige Krankheit, sondern nur ein Symptom für eine, das Sodbrennen auslösende Krankheit. Dies betonte der Chefarzt für innere Medizin des Zollernalbklinikums in Balingen, Dr. Erwin Biecker, in seinem Vortrag bei den Landfrauen in Boll. Er besprach Faktoren, die Sodbrennen auslösen können: Zwerchfelldurchbruch, Druck von außen auf den Magen, zum Beispiel bei Übergewicht oder, bei Frauen, in der Schwangerschaft, fettes Essen oder manche Getränke und Speisen. Er zeigte die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten auf, die der heutigen Medizin zur Verfügung stehen. Am bekanntesten ist, für den Laien, die endoskopische Untersuchung, die Magenspiegelung.

Wichtig waren ihm die Folgen der Refluxkrankheit aufzuzeigen, bei der der sauere Magensaft in die Speiseröhre zurückfließt und das Sodbrennen auslöst. Die Speiseröhre kann sich entzünden, es können sich durch Narbenbildung Engstellen bilden. Nach längerer Zeit kann ein sogenannter „Barrett Ösophagus“ entstehen. Als Folge des ständigen Zurückfließens der Magensäure in die Speiseröhre kann sich die Schleimhaut dort krankhaft verändern, was im Extremfall zu Krebs führen kann.

Die Behandlung besteht im Vermeiden der Risikofaktoren, Schlafen mit erhöhtem Oberkörper und vor allem mit der Gabe der modernen säurehemmenden Medikamente. Diese machen nicht abhängig und die Dosis muss auch nicht erhöht werden.

Im zweiten Teil des Nachmittags sprach der Chefarzt für Chirurgie des Zollernalbklinikums in Albstadt, Dr. Uwe Markert. Er erklärte die unterschiedlichen Methoden mit denen chirurgisch das Zurückfließen der Magensäure in die Speiseröhre verhindert werden soll. Wichtig war ihm zu betonen, dass heute nur noch in wenigen Fällen operiert wird.

Brigitte Steger bedankte sich bei den beiden Ärzten für ihre informativen und interessant gestalteten Vorträge.

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Exkursion ins Gartenparadies von Dr. Roland Doschka     25.06.2016

                                                                                                          von Carola Gsell-Hodler
Die Landfrauen Zollernalb besuchten den mehrfach prämierten Garten von Prof. Dr. Roland Doschka und seiner Frau Gabi, in Rottenburg  Dettingen.
Nach einem starken Hagelwetter am Abend zuvor, waren die Aufräumarbeiten bereits im
vollem Gange als die Landfrauen von Herrn Doschka begrüßt wurden.
Er fand es schade und war traurig darüber, den Garten nicht in gewohnter Pracht präsentieren zu können. Trotzdem fühlten sich die Frauen in den verschiedenen Gartenräumen wie im Paradies.
Herr Doschka führte routiniert durch den Garten und beantwortete alle Fragen.
Viele Tipps gab er den aufmerksamen Frauen mit, die sich darüber freuten in einem der schönsten Privatgärten Europas Gast gewesen zu sein.
"Das war wie ein Tag Urlaub, nur das Meer fehlte", so das Resümee der Landfrauen.

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Rosen richtig pflanzen und pflegen                                        23.06.2016

                                                                                              Von Carola Gsell-Hodler
Sonne pur hatten die Landfrauen des Zollernalbkreises beim Besuch des Haigerlocher Rosengartens. Herr Winfried Werner begrüßte die Landfrauen, die viele Fragen rund um die Königin der Blumen dabei hatten. Wenn die Forsythie anfange zu blühen, sei es Zeit für den Rosenschnitt. Ein Tipp des Fachmannes, auf einen starken Rückschnitt, folge ein starker Austrieb. Wolle eine Rose nicht richtig gedeien, helfe oft ein wenig Schelte mit ihr, dass sie wieder wunderbar blühe, so Herr Werner mit einem Augenzwinkern. Während der Führung diskutierte man über lästige Rosenkrankheiten, über die riesige Artenvielfalt, und war begeistert über die Blütenpracht der Rambler Rosen entlang der Zäune. Auch die Frage wie man Landfrau werde kam auf. Man müsse nicht zwingend eine Landwirtschaft haben, sondern eine interessierte Frau vom Land sein , so die Antwort. Als Abschluß lud Herr Werner die Frauen recht herzlich ein, zu den Haigerlocher Rosentagen, die alljährlich am letzten Wochenende im Juni stattfinden.

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Landfrauen gehen auf Radtour                                             18.06.2016

                                                                                                              von Inge Lorch
Nachdem die geplante dreitägige Radtour der LandFrauen Zollernalb, die an Nagold und Enz entlang führen sollte, wegen schlechten Wetteraussichten abgesagt werden musste, wurde für Kurzentschlossene eine Tagestour mit dem Rad angeboten.

Vom Treffpunk in Bodelshausen aus fuhren die Damen unter Führung von Lisa Klotz nach Hemmendorf und danach durch das  idyllische Sieben Täler Tal vorbei an der Niedernauer Römerquelle. Bald erreichten die Radlerinnen Rottenburg, wo nach der Besichtigung des Doms, auf dem Marktplatz, bei strahlendem Sonnenschein, der obligatorische Eisbecher eingenommen wurde.

Am Wehr in Hirschau, überquerten sie den Neckar und radelten über Derendingen und Ofterdingen zurück.

Trotz vieler schwarzer Wolken und einigen stürmische Windböen erreichten die Damen trocken Bodelshausen, wo sie sich im Kastanienhof Kaffee und Kuchen schmecken ließen.

Alle waren sich einig, dass es eine rundum gelungene Tour war, dabei entstand der Vorschlag, dass im Herbst nochmals eine Tagestour angeboten werden soll.

Impressionen der Fahrradtour

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Ein Streifzug durch den Sommergarten                         14.06.2016

                                                                                              von Carola Gesll- Hodler
Einen Streifzug durch den Sommergarten der Familie Kist, unternahmen die Landfrauen des Zollernalbkreises. Herzlich begrüßt wurden die Landfrauen, als sie sich zur Besichtigung des Gartens in Grosselfingen trafen. Familie Kist hat es geschafft in jahrelanger Arbeit, ein Gartenparadies zu erschaffen. Dass sie dabei große Freude haben, sah man auf den ersten Blick. In verschiedenen Gartenräumen gab es von herrlichen Rosen bis zur Artischocke, alles zu sehen. Das Hühnerhaus und die kleinen Küken gefielen ebenso wie die bunte Mischung an Blumen und Pflanzen. Eine grüne Oase die den Landfrauen viele, neue Anregungen gab. Im englischen Glashaus wurde bei Sekt und Erdbeertörtchen noch lange über den herrlichen Garten gesprochen. Mit einem Geschenk bedankten sich die Landfrauen bei der Familie Kist.

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Starparade bei den Landfrauen                                                    01.06.2016

                                                                                                          von Manfred Steger
Michael Gutwein aus Esslingen hatte sich angesagt. Als Stimmenimitator trat er zunächst als Dieter Thomas Heck auf. Mit dem Spruch “mit den Zweiten sieht man besser, aber mit den Dritten isst man schlechter“ begann er einen Reigen von bekannten Persönlichkeiten aus der Showbrache vorzustellen.

Mit nur wenigen Requisiten, einer Brille, einer Mütze oder einen Plüschtier verwandelte sich Michael Gutwein in die Stars von gestern.

Den Anfang machte „Dieter Hallervorden“  mit seinem, schon legendären, „gespielten Witz“. „Heinz Schenk“ ließ den „Blauen Bock“ wieder aufleben und trug ein Gedicht vor.

Der Kollege im wirklichen Leben von Michael Gutwein (er ist beim Deutschen Wetterdienst in Stuttgart beschäftigt), „Rolf Siegle“ brachte, in allerbester schwäbischer Manier, seine Wettervorhersagen an den Mann und an die Frau.

Im „Sportteil kam erst „Harry Valérien“, der mit einer Zuhörerin ein Sportquiz veranstaltete. Und Schlag auf Schlag ging’s mit einer nachgespielten Konferenzschaltung eines Spieltages der Bundesliga: „Gerd Million“, „Werner Hansch“, „Gerd Rugenbauer“, und „Jochen Hageleit“ berichteten, in rascher Folge abwechselnd, über die Fußballspiele.

In Erinnerung ist auch noch „Bernhard Grzimek“. Wie früher brachte er ein „Tier“ mit, einen Igel („igulus stachulus“), ein wuseliges Tier.

Zurück zur Unterhaltung: „Rudi Carrell“ rief zwei Zuschauer zum Mitspielen auf. Schließlich kamen noch „Heinz Erhardt“ brachte seine berühmten Gedichte („Noch ‚n Gedicht“) mit. Den Abschluss machte „Emil Steinberger“, der in bewährter Manier, die Zuhörer unterhielt.

Brigitte Steger bedankte sich bei Michael Gutwein für den gelungen und unterhaltsamen Nachmittag im Namen der Landfrauen.


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