Giftpflanzen in unserer Umgebung                                             23.06.2015

                                                                                                          von Manfred Steger
Bei einem Durchgang durch die Jahreszeiten stellte Helga Pooch, bei den Landfrauen,
viele giftige Pflanzen vor. Praktisch alles alte Bekannte, aber nicht von jeder Pflanze weiß man,
dass wenigstens einige Teile von ihr giftig sind.

Von den Frühblühern, Seidelbast, Schneeglöckchen, Märzenbecher und Maiglöckchen über die Sommerpflanzen, Küchenschelle, Akelei, Oleander und Fingerhut bis zu den Herbstblühern, Eisenhut, Pfaffenhütchen, Fliegenpilz und Herbstzeitlose, reichte der Rei­gen der vorgestellten Pflanzen. Auch die auf vielen Terrassen so beliebten Engelstrompe­ten gehören zu den Giftpflanzen. Bei manchen ist die ganze Pflanze giftig, bei anderen nur die Frucht oder die Wurzel oder ein anderer Teil. Immer aber gilt: Die Dosis macht das Gift. Das ist auch der Grund, warum aus vielen dieser „Giftpflanzen“, vor allem homöopathi­sche, Arzneimittel hergestellt werden. Erwischt man aber zu viel eines Giftes, kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und im Extremfall zu Herzstillstand kommen. Gefährlich sind oft Verwechslungen, zum Beispiel von Bärlauch mit Maiglöckchen. Beide Pflanzen haben aber unterschiedliche Standorte und Düfte.

Nicht zuletzt Kinder sind gefährdet durch appetitlich gefärbte Früchte, die zum Naschen einladen. Aber meist schmecken diese Früchte nicht gut, so dass nicht allzu viel Gift auf­genommen wird. Der beste Schutz für kleine Kinder ist, bestimmte Pflanzen aus dem Gar­ten zu verbannen und nicht zuletzt, über die Giftigkeit bestimmter Pflanzen aufzuklären.

Gerne wurden von den Interessierten auch die auf den Tischen verteilten Karten mit Pflan­zenbildern und Beschreibungen angeschaut.

Die Ortsvorsitzende der Landfrauen, Brigitte Steger bedankte sich bei Helga Pooch für den sehr informativen Vortrag mit einem kleinen Geschenk.

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Lehrfahrt: Frauenschuh und Himbeergutsle                  20.06.2015

                                                                                       von Heidrun Wannenmacher
Kürzlich trafen sich die Landfrauen Zollernalb zu einer Lehrfahrt nach Langenenslingen. Mit dem Bus fuhr man kurz vor Mittag in Rangendingen los. Bei Langenenslingen im sogenannten Warmtal war eine kleine Wanderung angesagt. Das Warmtal gilt als Geheimtipp für Orchideenfreunde. Hier gibt es Magerböden, auf denen sich ca. 20 Orchideenarten  besonders wohl fühlen. Leider hatte der Frauenschuh schon ziemlich ausgeblüht, nur ein Exemplar konnte noch bestaunt werden. Etwas einzigartiges war eine ganze Orchideenwiese, die die Landfrauen sehr beeindruckt hat. Es ist das 300. Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Tübingen und wurde im Jahr 2007 vom Regierungspräsidium Tübingen als solches auch ausgewiesen.

Nächste Station war dann das "Zuckergässle". Hier wurden wir vom Zuckerbäcker Wolfram Stehle bei Kaffee und Kuchen begrüßt. Danach konnten wir bei der Herstellung von Himbeergutsle, wie zu Omas Zeiten vor 150 Jahren, zuschauen. Früher durfte man im Tante Emma Laden in das Bonbonglas greifen um sich solch ein einzigartiges Bonbon schmecken zu lassen. Aber nicht nur Himbeergutsle wurden an diesem Nachmittag gemacht, auch andere leckere Zuckerartikel wurden hergestellt. Man findet dort leckere Motorräder, Autos, Tiere, sogar das "Ulmer Münster" und das "Schloss Lichtenstein" und manchen Lolli aus Zuckerguss.
Hermann Stehle besitzt ca. 300 verschiedene Zuckerhasenformen, deren Herstellung bis ins Jahr 1870 zurückreicht. Insgesamt seien es bestimmt um die 2.000 Gussformen die er besitzt, welche er in den letzten 30 Jahren gesammelt hat. Die Bonbonmaschine stammt aus dem Jahr 1866 mit verschiedenen Walzen.
Er verstand es immer wieder sehr gewitzt die Landfrauen mit einzubeziehen. Viele andere Antiquitäten sind im Laden zu bestaunen.
Zum Abschluss gab es noch ein zünftiges Vesper im Zuckergässle ehe die Landfrauen wieder die Heimreise antraten. Alle waren sich einig, dass dies ein sehr schöner erlebnisreicher Tag war. 

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LandFrauen-Fahrradtour im Taubertal                                   18.-20.06.2015

 

 Bitte anklicken: Fahrradtour imTaubertal.pdf

Impressionen zur Landfrauen – Radtour 2015
im „Lieblichen Taubertal“

Dieses Mal unter dem Motto

„Es ist noch nie eine Gans
im Regen ertrunken!“ 

 

 


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