Brot - Mehr als gebackenes Getreide

                                                                                                   24.06.2014

 

Julia Lenz vom Landwirtschaftsamt Balingen hat, beim letzten Treffen der Landfrauen, zum Thema Brot referiert.

Sie berichtete über die unterschiedlichen Brotgetreidesorten sowie die Zusatzstoffe, die verwendet werden. Bei der Teigführung wird zwischen Hefeteigführung und Sauerteigführung unterschieden. Bei den Brotsorten sind vor allem Weizen-, Roggen- und Dinkelbrote im Angebot. Oft auch als Mischbrote aus diesen Sorten. Nicht zuletzt gibt es diese auch als Vollkornbrote, bei denen ein größerer Anteil des Getreidekorns verwendet wird. Dies hat zur Folge, dass mehr Ballaststoffe, die für die Verdauung wichtig sind, im Brot vorhanden sind. Vollkornbrote sind dunkel gefärbt. Aber nicht jedes dunkel gefärbte Brot ist mit Vollkornmehl gebacken. Es kann auch mit Röstmalz dunkel gefärbt sein. Auch die zahlreichen Kriterien auf die, bei Brotprüfungen, geachtet wird, wurden erläutert.

Die Ortsvorsitzende, Brigitte Steger, bedankte sich bei der Referentin, Julia Lenz, für den interessanten Vortrag.

                                                                                            

 

Lehrfahrt nach Ulm

                                                                                                   03.06.2014

 

Hechingen

Eine Lehrfahrt nach Ulm und Ulm herum unternahmen die Hechinger Landfrauen. Im Landkreis Neu-Ulm wurde als erstes der Kreismustergarten besucht. Durch die neuntausend Quadratmeter große Anlage mit 30 000 Pflanzen führte Gärtnermeister Rudolf Siehler. Fachkundig mit Tipps für den eigenen Hausgarten, stellte er verschieden angelegte Gartenbereiche vor. Von Kräuter-  und Gemüsebeeten, Beerensträuchern und Obstbäumen, Sommerflor-, Stauden- und Teichpflanzen über einen Rosen- und Bauerngarten, Blumenwiesen und einen Kompostbereich, sowie einem Bienenhaus konnte alles in Augenschein genommen werden.

Nach der Gartenbesichtigung stand der Besuch der Pfarr - und Wallfahrtskirche „Mariä Geburt“ in  Witzighausen auf dem Programm. In der prächtigen  Kirche informierte der ehemalige Kirchenpfleger Rudolf Bayerl über die Geschichte und aufwändige Sanierung des Gotteshauses. Um 1480 erbaute man auf ihrem Grund eine kleine, spätgotische Kirche, die 1740 eine Vergrößerung durch ein Langhaus erhielt. Zur Wallfahrtskirche wurde sie etwa um 1600. Das Vermögen, das die Wallfahrer und die Stiftung (Waldbestand) erbrachten, wurde zum Umbau in ein neues, im Spätbarock gestaltetes Kirchenhaus (1748) investiert. Die Marienwallfahrtskirche beeindruckte mit vielen  Fresken, Stuckarbeiten, Orgel, sowie einem rechten und linken Neben-Chörlein.

Das Mittagessen nahmen die Ausflügler im nur wenige Fußschritte entfernten Gasthaus „Goldene Traube“ ein. In Ulm konnte sich danach am Nachmittag jeder das anschauen, was ihn interessierte - Ulmer Münster, Museum der Brotkunst, mit oder ohne Führung - oder einfach nur die Seele bei Kaffee und Kuchen baumeln lassen mit Blick auf den höchsten Kirchturm der Welt.

 


 


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