"Singend in den Sommer"

                                                                                                   29.07.2014

 

Hechingen

Auch wenn man es bei den aktuellen Wetterkapriolen fast nicht glauben mag: wir haben Sommerzeit. Der viele Regen war wohl schuld, dass sich nicht so viele Besucherinnen wie sonst, zu der Veranstaltung „Singend in den Sommer“ des LandFrauenverband Zollernalb in der Region Hechingen trafen. Der unterhaltsame Nachmittag, der die letzte Zusammenkunft vor den Ferien war, fand im evangelischen Gemeindehaus am Schlossberg statt. Musikalisch wurden die Sangesfreudigen von Heinz Marquart, Musiklehrer aus Bisingen, und seinem Akkordeon unterstützt. Flott spielte er viele Stücke und war dazu der perfekte Moderator. Zu Beginn schlug er verschiedene Volks- und Heimatlieder vor, danach konnten die Besucherinnen ihre Musikwünsche äußern. Auch gesanglich half Heinz Marquart mit, denn die bekannten Lieder wiesen zum Teil eine große Strophenanzahl aus. Nach einem Stimmungs- und Schunkellied mit 12 Versen wurde zunächst einmal eine Kaffee- und Kuchenpause eingelegt. Brunhilde Wildfang (stellvertretende LFV-Ortsvorsitzende) hatte hierfür eine reiche Auswahl an Kuchen gebacken, die am Kuchenbüfett ausgewählt werden konnten. Gut gestärkt konnte der 2. Teil des Volkslieder-Nachmittags angegangen werden. Die weitreichende Palette der Volkslieder erfreute die Sängerschar.

Für Brigitte Steger (LFV-Ortsvorsitzende)  und Heinz Marquart ist es ein besonderes Anliegen, die Tradition des Singens aufrecht zu erhalten, damit die Lieder nicht in Vergessenheit geraten.

 


 

Sommerkräuter - Reichtum und Fülle im Überfluss

                                                                                                    12.07.2014

 

Burladingen-Salmendingen

Bei Kräuterwanderungen die Natur und die hiesige Gegend besser kennen zu lernen ist für den LandFrauenverband Zollernalb in der Region Burladingen ein besonderes Anliegen. Vor kurzem startete eine neue Exkursion, die sich mit den Kräutern um die Salmendinger Gaishalde befasste.

Eine Gruppe interessierter Frauen machte sich mit der Kräuterfachfrau Ingrid Herr aus Bisingen ab dem Parkplatz auf den Weg und ließ sich trotz starkem Regen, die Vielfalt der Sommerkräuter erklären. Die Referentin verwies zu Beginn auf das schon sehr weit fortgeschrittene Wachstum der Pflänzchen hin, die dem bisherigen Klima geschuldet wären. Zum am Wegesrand blau blühenden Storchschnabel gab sie den Hinweis, die essbaren Blüten auch zu Speise-Dekorationen zu verwenden. Die vielfach anzutreffende Brennnessel, auch als „Waschmaschine des Blutes“ bekannt, enthalte viel Eiweiß, Eisen und Vitamine. Aus dem Gewächs lassen sich Spinat und Tee herstellen. Wer die kleinen enthaltenen Samen sammelt, kann sie entweder geröstet genießen oder sich damit für den Winter einen kleinen Vorrat anlegen. Salate, Suppen und Gemüse erhielten dann durch die Verwendung eine Aufwertung. Aufmerksam wurde die Wegstrecke, die in den Wald führte, nach Wildkräutern abgesucht. Es ließen sich Baldrian, Giersch, Rotklee, Johanniskraut,  Spitzwegerich, Waldmeister und Wiesenlabkraut entdecken. Beim Reiben der Blätter des Wilden Oregano - auch Dost - konnte der Duft des „Schwäbischen Pizzagewürz“ wahrgenommen werden. Nicht zu übersehen war auch die Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf) mit seinen kleinen gefiederten Blättern. Sie kann mit ihrem nussig-gurkigen Geschmack in Kräuterbutter und Kräuterquark verarbeitet werden und ist ein ideales Salatgewürz, sowie Bestandteil der „Frankfurter Grünen Soße“.

Ingrid Herr lud zum Abschluss der Wanderung zur Verkostung von zwei selberhergestellten Brotaufstrichen ein, in denen die Blüten und Kräuter der Natur pur enthalten waren. Sehr lecker waren eine Ringelblumenbutter (Ringelblumen, Butter, Sauerrahm, Zitrone, Curry) mit Blütenblättern und ein pikanter Frischkäse-Quarkaufstrich mit heimischen Kräutern.

 


 

Lehrfahrt zur Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

                                                                                                    09.07.2014

Zollernalbkreis

Nicht gut meinte es der Wettergott mit den Landfrauen, die eine Lehrfahrt zur Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd unternahmen. Die Regenschirme waren im Dauereinsatz.

Im Landschaftspark des „Himmelsgarten“,  der oberhalb der Stauferstadt liegt, wurden die Frauen von den Gästeführerinnen erwartet. Sie erhielten Informationen über das große Gartenschau-Gelände, das sich vom Park Wetzgau auf der Hochfläche über die Himmelsleiter (Waldbereich) bis hinunter in die historische Altstadt mit seinem Themenbereich „Erdenreich“ erstreckt. Die drei Gebiete, die unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ angeordnet wurden, bilden dabei eine Einheit. Viele verschieden angelegte Schaugärten, mit Anregungen für den eigenen Hausgarten, faszinierten die Besucherinnen. Nicht zu übersehen war auf der gesamten Gartenschaufläche mit heimischen Streuobstwiesen, immens großem Blütenwirbel und einem Wasserspielplatz,  der „Himmelsstürmer“. Dieser fast 40 Meter hohe Holz-Aussichtsturm mit 209 Treppenstufen, 124 Fenstern, 5000 Fassadenschindeln und 1300 Spiegelkacheln, bietet bei schönem Wetter, fantastische Panoramaausblicke. Weitere „Hingucker“ waren das „Grüne Trauzimmer“ in dem sich Paare - während der Landesgartenschau -  im Freien trauen lassen können, im Ostalb-Garten ein 21 Meter langer Holztisch mit 43 verschieden gestalteten Stühlen (symbolisch für die Kommunen des Ostalbkreis), der Märklin-Kakteengarten, das „Gmünder Gärtle“, sowie die Darstellung der Landwirtschaft in der Stauferzeit und heute.

Nach dem Rundgang und einer Stärkung konnte die fast 130 m tiefer liegende Stadt durch den Erlebnis- und Erholungswald (mit großem Waldseilgarten auf über 1 km Länge, Waldschwein-Gehege usw.)  besucht werden.

 


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