Singen - Balsam für Körper und Seele                                  

                                                                                                    23.07.2013

Hechingen

Gemeinsames Singen und Lachen war beim LandFrauenverband Zollernalb in der Region Hechingen angesagt. Zusammen mit Chorleiter Alexander Baumgärtner aus Balingen,  der die Sangesfreudigen am Flügel begleitete und auch stimmlich tatkräftig unterstützte, erklangen  im ev. Gemeindehaus am Schlossberg bekannte Volkslieder. In den Gesangspausen präsentierte Hanne Zopf aus Hechingen auf humorvolle Art „überzogene“ Geschichten aus dem Leben. Ob als „zahnlose Hanne“, die ihre Zähne bei einer Ballettaufführung verlor oder als Mama die am Samstagabend eigentlich ihre Ruhe wollte oder als männersuchende ältere Frau beim „Schwoof“ und als Wallfahrt-Teilnehmerin, die wegen einer Zugverwechslung allerlei erlebte;  immer gab es Szenen zum Schmunzeln. Die Gäste nutzten anschließend noch das vor der Sommerpause des LFV gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Hechingens LFV-Ortsvorsitzende Brigitte Steger, bedankte sich bei Alexander Baumgärtner und Hanne Zopf für Ihre Gestaltung des kurzweiligen Nachmittags.


Führung durch die Erich Heckel-Kunstausstellung in Balingen

                                                                                                    16.07.2013

Balingen

Kunstliebhaber des Expressionismus, denen es besonders die Bilder von Erich Heckel angetan haben, brauchen sich diesen Sommer nicht auf den Weg ins „Brücke-Museum“ in Berlin zu begeben, denn in der Stadthalle in Balingen sind bis Ende September 180 Werke des großen Künstlers zu bestaunen.

Auch der LandFrauenverband Zollernalb ließ sich diese einmalige Chance nicht entgehen und besuchte die Erich Heckel-Kunstausstellung. Bei zwei Führungen mit den Kunsthistorikerinnen Frau Setzler und Frau Werner konnte durch ihre Ausführungen der Werdegang seines künstlerischen Lebens  anschaulich nachvollzogen werden. Der „ganze Heckel“ bis zu seinen Spätwerken begeisterte die Besucherinnen.

Erich Heckel (1883 - 1970) in Döbeln geboren und in Radolfzell am Bodensee gestorben, war Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“. Für ihn stand immer die Darstellung von „Natur und Mensch im Einklang“ im Mittelpunkt. Die menschmögliche Harmonie, ohne Statik, zeigte sich in verschiedenen Gemälden und Holzschnitten. Knallige Farben (bis 1911), weiß gelassene Leinwandflecken, spontane Bildnisse - splitternackte Menschen -, Portraitaufnahmen mit hastigen Pinselstrichen sind ein Merkmal seiner Bilder und waren zu damaliger Zeit ein Novum. Landschaften malte er zweidimensioniert, weil er kein Freund von Perspektivmalereien war. Ausdruckstark präsentierten sich auch die Holzschnitte, in denen er die Befindlichkeiten hervorgehoben hatte. Weil ihn die „verrückte“ Welt des Zirkus faszinierte, malte er viele Varieté- Tanz- und Clown-Zeichnungen. Für die Zollernalb-Besucherinnen war das berühmte Bild „Tübingen mit Hölderlinturm“ einen extra Hingucker wert. Erich Heckel, der den  Dichter Friedrich Hölderlin verehrte, erhielt nach seinen Gemälden in denen er die romantische Auseinandersetzung mit dem Licht wählte, den Beinamen: „Der Hölderlin der Malerei“. Für die ausführlichen und informativen Erläuterungen der beiden Historikerinnen  zu verschiedenen Exponaten in der großartigen Ausstellung bedankte sich der LFV Zollernalb und ließ den Kunstgenuss bei hochsommerlichen Temperaturen im Stadthallen-Cafe ausklingen.

 


Blüten, Kräuter und Unkräuter am Wegesrand

Kräuterwanderung                                                                       05.07.2013

Burladingen-Stetten u.H.

Kräuterwanderung - die Zweite. Wer sich mit Frida Baisch aus Erpfingen auf den Weg begibt, kann gewiss sein, dass er immer Neues, bisher Unbekanntes über die kleinen Pflänzchen in Erfahrung bringt. Ihr Kräuterwissen begeisterte auch bei der zweiten Wanderung unter dem Thema „Blüten, Kräuter und Unkräuter am Wegesrand“, die der LandFrauenverband Zollernalb veranstaltete.

„Auch in unserer schönen Heimat wachsen wertvolle Kräuter für unser Wohlergehen“, wies die Referentin zu Beginn am Ortsrand von Stetten u. H. hin. Und ebenso darauf, dass alle selbsthergestellten  Kräuterverarbeitungen die sie vorstellt, von ihr getestet werden. Kenntnisse beim Kräuter-Sammeln sollten schon ein wenig  vorhanden sein. Frida Baisch hatte als Beispiel einen kleinen Strauß aus Schafgarbenblätter, Kümmelblätter und Karottengrün zusammengestellt, deren Grün fast zum Verwechseln ähnlich aussah. Am Weg entlang fanden sich: Zinnkraut, Wilde Malve, Kleines Mädesüß, Fadenklee, Gänseblümchen, Brennnessel, Schafgarbe, Rotklee, Gänsefingerkraut, Taubnessel, Baldrian u. Kleiner Baldrian, Braunelle, Esche, Flockenblume, Flohsamen und Fingerkraut, zu denen die Kräuterexpertin Tipps und Anregungen für Kräuter- Tees, Salze, Honig, Mus und Liköre gab. Tee sollte nicht nur von einem Kraut gemacht werden. Er erhält durch die Verwendung mehrerer dazu passender Pflanzen eine Aufwertung. In Deutschland würde der Tee zu stark getrunken erfuhren die Teilnehmerinnen. Als Impuls zur Selbstanregung würde sich ein Teebeutel auf einen Liter Wasser empfehlen.

Über den vielseitigen Gundermann berichtete sie, dass er nicht nur als köstliches Wildkraut in der Suppe populär ist, sondern auch als „Wiesen-After-Eight“ lecker schmeckt. Dazu werden beide Blätterseiten mit Schokolade bestrichen und kühl gelagert. Außerdem lassen sich aus den duftenden, blühenden und vielfältigen Schönheiten von wild wachsenden Kräutern besondere, individuelle Geschenke herstellen. Tipp: getrocknete Gänseblümchen-Köpfe in eine Glasflasche geben und mit einer schönen Schleife versehen.

Eine Blüten- und (Un)Kräutermischung konnte abschließend zusammen mit Kräutersalz auf Butterbroten (frisch gebacken von LFV-Frau Magdalena Schäfer aus Stetten u. H.) getestet werden. Dazu reichte Frida Baisch ein erfrischendes Getränk aus naturtrübem Apfelsaft, Mineralwasser, Zitronensaft und frischem Holunderblütensaft.


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