Strickkurs: Grundanleitung Strickmuster

                                                                                                    30.01.2014

 

Burladingen

Die Handarbeitstreffs des LandFrauenverband Zollernalb in der Region Burladingen haben sich zu einer festen Größe entwickelt. Jüngst fand im Bahnhofsgebäude wieder ein Strickkurs unter dem Motto: „Grundanleitung Strickmuster“ statt. Marlies Freudemann aus Stetten u. H. hatte dazu wie im letzten Jahr die Leitung übernommen und zeigte den Handarbeitsfans fachkundig, wie Socken, Schal und Co. mit flotten Karos oder verschiedenen Zopfmustern gestrickt werden. Zu den Strickprofis gesellten sich auch Strickneulinge, die von der Referentin in die Strickkenntnisse eingewiesen wurden. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Gebäck wurden vielerlei Strickmuster ausprobiert. Beim nächsten Treff (20. Februar) stehen selbstgestrickte Babyschuhe auf dem Programm.

 


 

Was ist dran an den Vorwürfen über das Antibiotika im Fleisch?

                                                                                                    28.01.2014

 

Hechingen-Boll

Einen aufklärenden Vortrag zum Thema „Was ist dran an den Vorwürfen über das Antibiotika im Fleisch?“ hielt Tierärztin Dr. Claudia Pouillon vom Balinger Landratsamt, Abteilung  Veterinärwesen und Verbraucherschutz, beim LandFrauenverband Zollernalb im Landgasthaus „Kaiser“.

Zu Beginn stellte sie die komplexen Tätigkeitsfelder ihrer Arbeit vor und machte die Zuhörer mit den nötigen Kenntnissen zum Schutz für Mensch und Tier vertraut. Zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung gab sie zu verstehen, dass diese Arzneimittel nur im Krankheitsfall verabreicht würden, wenn Tiere mit bakteriellen Infektionen behaftet sind. Natürlich müsste die verordnete Dosis beachtet werden. Dr. Pouillon erklärte dazu die Überwachungen und Kontrollen durch die amtliche Lebensmittelüberwachung, die Verbraucher vor Gesundheitsgefahren schützen. In Deutschland würden jährlich ca. 400.000 Betriebe und ihre hergestellten Produkte überprüft. Es wird auf die Einhaltung der zulässigen Grenzwerte und den Hygienezustand geschaut. Bei wiederholten Überschreitungen oder  Verstößen gegen die lebensmittelrechtlichen Vorschriften wird ein Bußgeld verhängt. Weitere Erläuterungen zu der Rückstandshöchstmengenverordnung und ihrer Festlegung, (Kontaminanten und Rückstände in tierischen Lebensmitteln), Übersichten über das Lebensmittelrecht in der Bundesrepublik und in Europa gaben einen Einblick in die speziellen Verordnungen, die „bis ins Kleinste“ geregelt sind. Der vorgestellte nationale Rückstandskontrollplan zeigte, dass dieser zielorientiert bereits beim Landwirt und im Schlachthof erfolgen muss. Verschiedene Jahres-Berichte des BWL aus der BRD , „dem Ländle“ und des Zollernalbkreis dokumentierten die Probenhäufigkeit an Tieren und tierischen Erzeugnissen. Die Beanstandungen waren im Laufe der Jahre deutlich zurückgegangen.Die Referentin betonte bei der Vorstellung von Tierarzneimitteln, die entweder verschreibungs- und apothekenpflichtig oder frei verkäuflich sind, dass Hormone nur der Tierarzt anwenden darf. Auch wäre es heute nicht mehr möglich, soviel Antibiotika wie früher zu verabreichen. Die klaren Vorschriften regeln den Einsatz. Am 1. April 2014 tritt das 16. Gesetz zur Änderung des Tierarzneimittelgesetzes in Kraft. Damit wird auf eine weitere Reduzierung von Antibiotika gesetzt.

Hechingens LFV-Ortsvorsitzende Brigitte Steger bedankte sich nach dem informativen Vortrag bei Dr. Claudia Pouillon mit einem Geschenk.

 


 

Schweißkurs - Kunst aus hartem Stahl

                                                                                                     18.01.2014

 

Albstadt-Ebingen

Nachdem der erste Schweißkurs des LandFrauenverband Zollernalb ein voller Erfolg war, gab es eine weitere Schulung mit großer Teilnehmerzahl. Letztjährig wurden Laternen für den Außenbereich angefertigt, diesmal wagten sich die Frauen unter der Hilfe von Klaus Wolfer und Werner Veeser an dekorative Kugeln aus Metallbändern.  

Vor den Arbeiten wurden die Frauen in der Schlosserei Wolfer in Albstadt-Ebingen mit den Grundlagen der verschiedenen Schweißtechniken vertraut gemacht. War zu Beginn des Kurses noch der Respekt vor den Schweißgeräten erkennbar, legte sich dieser bald und es erfolgte das Probeschweißen. Die Schutzgas-, Elektroden-, und WIG-Schweiß-Verfahren meisterten die Frauen unter Anleitung der Referenten bestens. Mit Freude und Eifer fertigten sie anschließend kunstvolle Metallbänder-Kugeln aus hartem Stahl. Am Tagesende konnte jede Frau ihr eigen hergestelltes Unikat in den Händen halten. Elsbeth Bosch (LFV-Vorstandsmitglied) aus Albstadt-Truchtelfingen bedankte sich bei Klaus Wolfer und Werner Veeser für das lehrreiche Tagesseminar.

 


 

Besichtigung mit Führung im "Haus der Volkskunst"

                                                                                                     15.01.2014

 

Balingen-Dürrwangen

Das „Haus der Volkskunst“, sowie das daneben befindliche „Gottlieb-Jetter-Haus“ hat sich der LandFrauenverband Zollernalb bei einer Führung mit Manfred Stingel, dem Kulturratsvorsitzenden im Schwäbischen Albverein und Leiter der Volkstanzgruppe Balingen-Dürrwangen angeschaut und dabei vieles über das Leben vergangener Tage erfahren.

Die enorme Größe beider historischer Bauernhäuser beeindruckte die Besucher. Das  „Haus der Volkskunst“, das von Christian Hähnle und seiner Frau Anna 1796 erbaut wurde, war ab 1837 fast 100 Jahre lang das Rathaus von Dürrwangen. 1979 erwarb die Volkstanzgruppe Frommern das Anwesen. Nach 17-jährigen,  umfangreichen Um- und Ausbauten durch Ehrenamtliche der Gruppe konnte das Haus seiner Bestimmung übergeben werden. Das Vereinshaus beherbergt  das Schwäbische Kulturarchiv,  ist das musisch-kulturelle Bildungszentrum des Schwäbischen Albvereins und bietet Wandergruppen zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Jährlich kann das Bildungszentrum mehre tausend Übernachtungen verbuchen. Aus allen Ländern der Erde kommen die Besucher. Im Obergeschoss des Hauses ließ sich das an verschiedenen Zimmerschildern ablesen. Die Räumlichkeiten waren z. T. dafür landestypisch ausgestattet. Im Außenbereich auf einer Terrasse verwies Manfred Stingel  auf die Installierung von moderner Energie- und Umwelttechnik, mit denen beide Gebäude betrieben werden. Auch der große Garten des „Gottlieb-Jetter-Haus“  konnte von hier aus in Augenschein genommen werden. Im Inneren des Hauses beeindruckten viele selbstgemalte Bilder des ehemaligen Hausbewohners, die holzgetäfelte Gottlieb-Stube mit einem alten Gussofen,  das Näh- und Webzimmer, der große Musik- und Tanzsaal, verschieden ausgestattete Zimmer mit Möbeln von ehemaligen Frommerner und Dürrwanger Möbelfabriken, sowie die Instrumentenbau-Werkstatt von Tibor Ehlers und die große Hirtenhorn-Sammlung. Bei der Führung  stellte Manfred Stingel  auch Ausstellungsstücke vor, die mit lustigen Episoden verbunden waren. Ein großes Anliegen war es ihm, dass die schwäbische Kultur mit Tänzen, Bräuchen, Sitten und Gesang gepflegt wird und nicht in Vergessenheit gerät.

Nach dem Rundgang lud das Kuchenbüfett zur Stärkung ein. Inge Lorch (LFV-Vorstandsmitglied) und Birgit Lang (LFV-Ortsvorsitzende von Balingen/Rosenfeld) bedankten sich bei Manfred Stingel für den informativen und aufschlussreichen Nachmittag mit einem kleinen Präsent.


 


 

Mehr als nur ein Glücksbringer:

           Der Schornsteinfeger und seine Aufgaben heute

                                                                                                    07.01.2014

 

Hechingen-Boll

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und Glückwünsche dafür werden noch gerne ausgesprochen und geschrieben. Als klassischer Glücksbringer  gilt seit jeher der Schornsteinfeger. Beim LandFrauenverband Zollernalb in der Region Hechingen stellte das „Glückssymbol“ in Gestalt von Bezirksschornsteinfegermeister Jürgen Breuling im Landgasthaus „Kaiser“,  seinen Beruf mit den dazugehörigen umfangreichen Arbeiten vor. Sein Vortrag gab auch Einblicke in die Sagenwelt der „schwarzen Männer“ dieser Zunft  ab dem 12./13. Jahrhundert und den Beginn des Handwerks, dessen Ursprung in Italien angesiedelt ist. Nach den Rauchschloten aus Lehm und Holz entstanden steinerne Schornsteine. Die Eigentümer sorgten damals zuerst alleine dafür, dass Kamine, Öfen, Herde und Rauchfänge in einwandfreiem Zustand und vom Ruß befreit waren. Ab dem 17. Jahrhundert erledigten dies reisende Handwerker. Es entstanden Feuer- und Brandordnungen, die das regelmäßige Kehren der Schornsteine vorschrieb. Auch die Kehrbezirke wurden darin geregelt. Die heutigen hoheitlichen Tätigkeiten von Jürgen Breuling umfassen die Durchführung der Feuerstättenschau, Bauzustandsbesichtigungen, Bauabnahmen von Feuerungsanlagen und die Überwachung der Termine mit eventuellen Meldungen an die zuständige Behörde. Im Zollernalbkreis ist er zusammen mit einem Mitarbeiter für den Kehrbezirk 12 zuständig. Er sprach in seinen Ausführungen auch den Nachwuchsmangel in diesem Handwerk an und das Kehrmonopol, das seit 1935 galt und  Ende 2012 außer Kraft gesetzt wurde.

Ab dem 1.1.2013 erlaubt es der freie Markt, den Schornsteinfeger selbst zu wählen, der die gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen, Messungen und das Kehren vornimmt.  Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik können ebenfalls (mit Qualifikation) Wartungsarbeiten an Feuerstätten ausführen. Neuabnahmen von Kaminen, Kehrbuch-Kontrollen, Feuerstättenschau - jetzt bereits nach 3 - 4 Jahren -, sowie die Begutachtung der gesamten Brennanlage erfolgen aber weiterhin durch den Bezirksschornsteinfeger. Jürgen Breuling sprach auch über das Erneuerbare-Wärme-Gesetz und beantworte zahlreiche gestellte Fragen aus dem Zuhörerkreis.

Für den informativen Vortrag mit Glücksbringer bedankte sich Hechingens LandFrauen-Ortsvorsitzende Brigitte Steger beim Referenten mit einem Präsent.


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