Lehrfahrt zur Firma Häussler - mit Besuch des Klosters Heiligkreuztal

                                                                                                         29.01.2013

Zollernalbkreis

Heiligkreuztal, ein kleiner Ort im Oberschwäbischen, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Backfreunde. Auch der LandFrauenverband Zollernalb wählte ihn für eine Lehrfahrt. Als erstes stand eine Führung durch das ehemalige Zisterzienserinnenkloster auf dem Programm. Im Innern der Klosterkirche beeindruckten  besonders das hohe, bunte Chorfenster (um 1310) und die aus Nussbaum gefertigte Christus-Johannes-Gruppe, die „Johannesminne“. Detaillierte Ausführungen zu allen  kunsthistorischen Schätzen gab  Klosterführer H. Hölle. Die 1227 erbaute Pfarrkirche kann die Besonderheit einer Simultankirche aufweisen. In früheren Zeiten hielten beide Konfessionen ihre Gottesdienste in ihr ab. Nach der Abteikirche führte der Rundgang durch die Klosteranlage in das Klausurgebäude mit  Kreuzgang und Kapitelsaal.  Viele spätgotische und barocke Wandfresken, Wand-Bildnisse der Äbtissinnen, Gewölbe mit Floraornamenten,  Deckenmalereien mit Schlusssteinen, Grablegen  und das Denkmal der Reformäbtissin Veronika von Rietheim versetzten die Besucher in längst vergangene Zeiten. In den Räumlichkeiten des Klosters lebten früher bis zu 125 Nonnen. Im Äbtissinnen-Gebäude (Eselbau) der im 17. Jahrhundert im barocken Stil angebaut wurde, endete die Führung.

Bei der Firma Häussler (Hersteller von Brotbackautomaten, Getreidemühlen, Teigknetmaschinen,  Nudelmaschinen)  wurden die Reisenden nach ein paar hundert Metern Busfahrt bereits von der Seniorchefin, Adelinde Häußler im „Backdorf“ erwartet. Sie informierte zuerst über die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens, zeigte einen Holzbackofen in Aktion und leitete anschließend einen unterhaltsamen „Intensiv-Brotback- und Nudelherstellungskurs“. Wer Adelinde Häußler schon einmal erlebt hat, weiß, dass sie es versteht, ihr Wissen mit Humor und Begeisterung zu vermitteln. Ihre Tipps zur Herstellung von Broten, Brötchen, Dinette und Hefezöpfen wurden fleißig notiert. Vom Mehl zum fertigen Produkt konnten alle Schritte anschaulich nachvollzogen werden und anschließend auch gekostet werden. Die Ernährungsberaterin zeigte im letzten Teil des Seminars, wie sich verschiedene Nudelsorten mit einer Nudelmaschine herstellen lassen.

 


Die Welt der Puppen - Führung durch die Sonderausstellung

                                                                                                          23.01.2013

Meßstetten

Der LandFrauenverband Zollernalb besuchte die Ausstellung „Die Welt der Puppen“ aus der Sammlung Gerda Barth im Meßstetter Museum für Volkskunst und erhielt faszinierende Einblicke in die Wohnwelten der letzten 200 Jahre.

Über 50 Puppenstuben präsentierten in Miniaturform das Alltags-Leben vergangener Zeiten. Gerda Barth aus Hechingen-Weilheim, die seit 30 Jahren Sammlerin der Kostbarkeiten ist, führte durch die Ausstellung. Eine Puppenküche mit Herd, die noch von ihrer Mutter stammte, animierte sie zu ihrer großen Sammler-Leidenschaft. Auf Flohmärkten und Auktionen fand sie leere nostalgische Puppenstuben-Gehäuse und stattete sie aus. Die Möbel und kunstvoll angefertigten Gebrauchsgegenstände begeisterten die Besucherinnen. Beim Museums-Rundgang waren Wohnzimmer und Küchen, eine Apotheke, Metzgerei, Bäckerei, Konditorei, Schulzimmer  und viele Einkaufsläden (Materialwaren – „Tante Emma-Laden“, Spielwaren, Antiquitäten, Wäsche, Radio, Hut) in detailgetreuem Kleinformat zu sehen. Seltene und original erhaltene Puppenstuben- Tapeten und Böden waren neben dem Kaufmannsladen in Laubsägearbeit ein besonderes Highlight der Ausstellung. Im Stil der Zeit gekleidete Püppchen, die aus Trachant, Gips, Bakelit oder Porzellan hergestellt wurden, sowie Wattepuppen mit Oblaten-Gesichter und Porzellanköpfen im Schneehaus um 1890, ließen den Wandel der Zeit erkennen.

Gerda Huber, LFV-Ortsvorsitzende von Meßstetten, dankte Gerda Barth für die informative und  erlebnisreiche Ausstellungsführung.

 


Schweißkurs - Kunst aus hartem Stahl

                                                                                                          19.01.2013

 

 

Albstadt-Ebingen

Unter dem Motto „Kunst aus hartem Stahl“ hatte der LandFrauenverband Zollernalb zu einem Schweißkurs in die Schlosserei von Klaus Wolfer nach Albstadt-Ebingen eingeladen. Binnen kurzer Zeit waren alle Teilnehmerplätze belegt. Elsbeth Bosch, LFV-Vorstandsmitglied im ZAK, ließ anklingen, dass es im Herbst 2013 einen weiteren Kurs geben wird.

Zu Beginn des kreativen und interessanten Tages wiesen Klaus Wolfer und ein Kollege in die theoretischen Grundlagen der Schweißtechnik ein. Die Frauen lernten auf was geachtet werden muss, was man miteinander verschweißen kann und was überhaupt nicht passt. Danach wagten sie sich ans Probeschweißen, das nicht unbedingt eine leichte Aufgabe war. Einige Teilnehmerinnen nannten es „Kreativschweißen“.  Mit Elektroden, Schutzgas und dem sogenannten WIG-Schweißen fanden die Übungen statt. Die Frauen hatten sich als Schweiß-Kunstobjekt eine Gartenlaterne ausgesucht. Nach einer kleinen Mittagspause begannen dafür die Arbeiten. Langsam nahmen die Außenlampen Gestalt an und wurden individuell verziert. Bei Kaffee und Kuchen waren sich danach  alle einig, dass es ein rund um geglückter Tag war.

 


Sockenstricken - altes Kulturgut neu erlernt

                                                                                                          17.01.2013

 

 

Burladingen

Dass Socken-Stricken immer noch „in“ ist, zeigte sich beim LandFrauenverband Zollernalb. Im Burladinger Bahnhofgebäude fanden sich viele Frauen ein, um das Handarbeits-Hobby in netter Runde gemeinsam auszuüben. Viele von ihnen brachten schon angefangene, gestrickte Sockenteile mit. Marlies Freudemann leitete den Socken-Strick-Nachmittag. Sie hatte für geübte Strickerinnen Tipps parat und Anfängerinnen zeigte sie, dass das Stricken mit dem Nadelspiel nicht schwierig ist. In der viel zu schnell vergangenen Strickzeit, bei Kaffee- und Infoplausch, wurden viele Zentimeter Sockenwolle verarbeitet. Ein weiterer Socken-Stricknachmittag wird auf Wunsch aller Teilnehmerinnen demnächst stattfinden.

 


Der Notarzt und seine Aufgaben; was passiert bei einer Narkose?

                                                                                                          15.01.2013

Hechingen-Boll

Der LandFrauenverband Zollernalb in der Region Hechingen begann das neue Veranstaltungsjahr mit einer Info-Veranstaltung zum Thema „Was passiert bei einer Narkose?“. Im Landgasthaus „Kaiser“ gab Werner Köstlin, Facharzt für Anästhesie/Notarzt fachkundige Auskünfte und nahm vielen Anwesenden die Angst vor einer Operation.

Er stellte verschiedene Beatmungsverfahren und Narkosearten ausführlich vor und ging auf den Beginn der modernen Anästhesie ein. Der 16. Oktober 1846 gilt hierbei als wichtiges Datum. Seit dieser Zeit können Menschen durch einen künstlichen Schlaf empfindungslos operiert werden. Die Aufgabe des Anästhesisten ist es, die schonendste Narkoseform für den Patienten herauszusuchen. Bei einer Teilnarkose sind nur bestimmte Körperteile narkotisiert, der Patient bleibt wach. In Vollnarkose schläft er. Werner Köstlin erklärte den genauen Ablauf einer Vollnarkose und ihren Vorbereitungen dafür. Nach zuvor  ausführlichem Vorgespräch und körperlicher Untersuchung, wird der Patient im Bett  in den Narkoseeinleitungsraum gefahren. Narkose – Arzt, Schwestern-  und Pfleger stehen bereit. Es wird ein venöser Zugang gelegt über den Infusionen und Medikamente verabreicht werden können. Der Anästhesist hält eine Maske vor das Gesicht des Patienten  und lässt ihn Sauerstoff atmen. Das „Schlafen legen“ wird mittels eines Einschlafmittels eingeleitet. Müdigkeit tritt ein. Die Dauer von der Narkoseeinleitung bis zur Beatmung ist kurz. Wenn der Patient schläft, erfolgt die künstliche Beatmung. Sie kann entweder  mit dem Beatmungsschlauch, einer Gesichtsmaske oder der Larynxmaske ausgeführt werden. Heutige Narkosemittel sind gut steuerbar, sodass keine Ängste sein müssen. Bei der Operation wird der Patient von mindestens drei Personen überwacht (Anästhesist, Chirurg und Narkosehelfer) damit die Narkosetiefe auch ausreichend ist. Nach Beendigung der Operation folgt die Narkoseausleitung und der Patient wacht später im Aufwachraum auf, wo er weiter überwacht wird. Werner Köstlin berichtete hierzu, wie der Arbeitsplatz eines Narkosearztes aussieht. Weitere Themenbereiche des Arztes waren die Spinal- und Peridualanästhesie, die er anhand von Bildmaterial erläuterte, sowie die vielseitigen  Aufgabenbereiche eines Notarztes.

Nach dem  Vortrag bedankte sich Brigitte Steger (Hechingens LFV-Ortsvorsitzende)  bei Werner Köstlin für sein informatives Referat.

 


Computer-Kurs 

Der Umgang mit dem Computer      

Hechingen

Zum Lernen ist es nie zu spät und man ist auch nie zu alt dafür! Wer die neuen  Medien nutzen möchte, kommt an der Bedienung eines Computers nicht vorbei. Diese Woche startete ein dreiteiliger Computerkurs, den der LandFrauenverband Zollernalb in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule in Hechingen anbot und auf großes Interesse stieß. In  zwei Halbtages-Gruppen werden die Frauen die nächsten Wochen von Klaus Ferstl (VHS)  alles Wissenswertes rund um die Computer-Nutzungsmöglichkeiten und den sicheren Umgang im Internet erfahren.

 


 


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