Lebensqualität im Mittelpunkt                                                15.02.2017
Alters- und Palliativmedizin heute

                                                                                              von Manfred Steger
Dr. med. Johannes-Martin Hahn, Chefarzt der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen, berichtete bei den Landfrauen über seine Arbeit.
Der Träger des Hauses ist das Difäm – das deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V.
Die Klinik wurde 1906 von dem Stuttgarter Unternehmer Paul Lechler gegründet.
Er nutzte seine finanziellen Mittel um, in Übersee arbeitende medizinische Fachkräfte, zu unterstützen, sowie Missionare und medizinisches Personal in Tropenmedizin auszubilden. Schließlich auch, um Rückkehrern aus den Tropen medizinische Versorgung und Erholungsmöglichkeiten zu bieten. Heute ist die Klinik ein Fachkrankenhaus für Tropenmedizin, Innere Medizin, Altersmedizin/Geriatrie und Palliativmedizin.

Im Laufe des Lebens nimmt die Anpassungsfähigkeit der Zellen, Organe und des Gesamtorganismus an die Umgebungsbedingungen ab. Dadurch entwickeln sich Unterschiede. Während bei gesunden Kindern im Kindergarten praktisch alle das Gleiche können und gleich fit sind, ändert sich das in höherem Lebensalter. Bei Hochbetagten sind einige noch mobil und rege, andere, im gleichen Alter, sind bereits pflegebedürftig oder gar schon verstorben.

Ziel der Geriatrie (Altersmedizin), so Dr. Hahn, ist es, die bestmögliche Lebensqualität für den Patienten zu erreichen. Dabei sind die Selbsthilfe- und Entscheidungsfähigkeit sehr wichtige Gesichtspunkte. Akutkrankheiten, die im Alter gehäuft auftreten sind verschiedene Herzkrankheiten, Atemwegsinfekte, Magen-Darm-Erkrankungen, aber, leider auch recht häufig, häusliche Unfälle wie Stürze. Die Folgen davon sind dann oft Immobilität, Demenz, Depression usw. Dr. Hahn erwähnte auch die Tatsache, dass durch ärztliches Handeln, wie die Gabe einer sehr großen Anzahl hochwirksamer Medikamente oder als Folge einer notwendigen Operation, Störungen im Gesundheitszustand auftreten können.

Bei jedem Patienten, der ins Paul-Lechler-Krankenhaus eingewiesen wird, werden zunächst die Funktionsdefizite festgestellt und entschieden, mit welcher aktivierenden Pflege, durch Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie geholfen werden kann. Auch werden psychologische und seelsorgerische Hilfen angeboten.

Ist eine Erkrankung so weit fortgeschritten und ist nur noch eine begrenzte Lebenserwartung wahrscheinlich, dann steht, vor möglicher heilender Behandlung, die Verbesserung der Lebensqualität und die Behandlung von Schmerzen und anderer belastender Beschwerden, im Vordergrund.

Die Ortsvorsitzende, Brigitte Steger, bedankte bei den über 100 Besuchern für ihr Kommen und bei Dr. Hahn für seinen informativen und verständlichen Vortrag über dieses Thema, das jeden jederzeit betreffen kann.

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Chaosflechten aus Weiden                                                   11.02.2017

                                                                                     von Heidrun Wannenmacher
Eine Gruppe Frauen traf sich in Rangendingen zum Chaosflechten.
Die Kursleiterinnen Daniela Sum aus Steinhofen mit ihrer Schwester hatten mehrere Flechtarbeiten zur Auswahl dabei. Bei dieser Vielzahl fiel einem die Auswahl recht schwer.
Nach Anleitung entstanden die ausgewählten Arbeiten, wobei jede Flechtarbeit ihren eigenen Charakter bekam.

Zu allererst wurde mit dem Grundgerüst angefangen, hierbei war noch Präzision angesagt. Danach wurden einfach die Weidenzweige frei eingeflochten,
daher der Name Chaosflechten. Wer dabei dachte, dass dies eine einfache Angelegenheit sei,
der hatte sich grundlegend geirrt,
denn diese Arbeit war durchaus manches mal ein richtiger Kraftakt.
Nach Fertigstellung konnte jede Frau ihre eigene Flechtarbeit mit nach Hause nehmen,
wo es bestimmt einen liebevollen Platz erhält und auch zum Beispiel noch bepflanzt werden kann. 

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Die süße Vielfalt - Nußschnecken und mehr                              08.02.2017

                                                                                                   von Inge Lorch
Im Seminarraum der Stingel Mühle in Balingen-Dürrwangen konnte Birgit Lang zehn Frauen begrüßen, die zu diesem Backkurs gekommen waren.

In dem 200 Jahre alten Mühlengebäude an der Eyach betreibt Familie Halter einen Mühlenladen, daneben bieten sie Backkurse an und an speziellen Backtagen kann man frisches Brot und
Kuchen kaufen.

Frau Eva Halter zeigte den Teilnehmerinnen wie man einen süßen Hefeteig in der Teigknetmaschine herstellt. Dabei betonte sie, dass die Temperatur der Zutaten und die Knetdauer entscheidend für den Backerfolg sind.

Nun erhielten die Teilnehmerinnen jeweils eine Portion Teig und unter fachkundiger wurde
dieser zuerst in einzelne Teigstücke geteilt. Diese wurden zuerst ausgewellt  und dann gefüllt.
Es entstanden Mohnhörnchen, Nußschnecken, Streuselküchle und Hefetaschen, die zum Schutz gegen das Austrocknen mit einer Folie abgedeckt wurden. Nachdem die Teigstücke nochmals aufgegangen waren wurden sie mit Eiermilch betrichen.

Danach ging es über den Hof in das rustikale Backhäusle, wo Frau Halter zeigte wie die Gebäckstücke in den Ofen geschoben und wie sie gebacken werden.

Zurück im Seminarraum erwartete die Kursteilnehmerinnen eine Tasse Tee oder Kaffee und ein Stück luftiger Käse-Sahnetorte und Frau Halter kam kaum nach alle Fragen zu beantworten.

Bevor die Frauen im Backhäusle ihre süß duftenden Gebäckstücke abholen konnten war ein Abstecher zum Mühlenladen Pflicht um sich mit Backzutaten einzudecken.
Bestimmt wird in den nächsten Tagen zu Hause so manches Rezept für süßes Hefegebäck ausprobiert und die Lieben damit verwöhnt.

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Trendige Nähideen – Kirschkernkissen                                        02.02.2017

                                                                                          von Annette Riehle
Beim ersten Abend für trendige Nähideen entstanden bei den Landfrauen Zollernalb in gemütlicher  Runde unter der fachkundigen Anleitung von Simone Hald Wärmekissen. In Form von Mäusle, Bettflaschen, Monden, Kammerkissen sowie als Handschmeichler für die Gymnastikstunde gefüllt mit Kirschkern, Raps und Dinkel konnten die teilnehmenden Frauen viel Schönes nach Hause nehmen, und erlernten nebenbei noch Tricks beim Zuschneiden von Stoffen, wie man Applikationen aufnäht und was ein Hotelverschluss ist.

Der nächste Workshop mit trendigen Nähideen findet am 2.März 2017 statt. An diesem Abend fertigen wir Grillschürzen. Auch Ungeübte sind herzlich willkommen.
Anmeldung unter Tel.: 07475 6759

 


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