Eierproduktion heute - Vermarktung und Qualität

                                                                                                       19.02.2013

 

Hechingen-Boll

Beim letzten Vortrag bei den Landfrauen berichtete Matthias Hölle vom Steinefurthof in Geislingen über die Produktion von Eiern. Er betonte, dass Landwirtschaft in fast allen Fällen nichts mit den Horrorberichten, die man immer wieder im Fernsehen sieht, zu tun hat, aber auch nichts mit der Kinderbuchlandwirtschaft. Was die Eierproduktion betrifft, so ist in Baden Württemberg der Anteil an regionalen Erzeugern bei 26 %. Jeder Verbraucher kann, am Stempel auf dem Ei, viele Informationen ablesen: Erste Ziffer: 0: Bio-Haltung, 1: Freilandhaltung, 2 Bodenhaltung. Die Käfighaltung (Ziffer 3) gibt es in Deutschland nicht mehr. Als nächstes kommt das Erzeugerland: DE = Deutschland, NL = Niederlande usw. Dann kommt das Bundesland, für Baden Württemberg steht 08. Wer regional einkaufen will, achtet darauf, dass die 08 auf dem Ei aufgestempelt ist. Die letzten fünf Ziffern stehen für den Betrieb und den Stall, in dem die Hühner gehalten werden.

Bei der Biohaltung, werden die Hühner, nur mit Futter aus biologischem Anbau gefüttert und es steht ihnen, im Stall, mehr Platz zur Verfügung, als bei der Bodenhaltung. Allerdings bedeutet dies, dass im Winter geheizt werden muss, was die Ökobilanz negativ beeinflusst. Die Freilandhühner kriegen, wenn das Wetter es erlaubt, Auslauf ins Freiland. Der Steinefurthof hat nur Bodenhaltung und Freilandhaltung. Das Futter für die Hühner kommt weitgehend aus regionaler, konventioneller Produktion und ist natürlich gentechnikfrei.

Was kaum einer wusste: Gefärbte Eier sind verarbeitete Lebensmittel und damit nicht mehr, wie rohe Eier, kennzeichnungspflichtig. Also: Vorsicht bei zu niedrigem Preis – wer weiß wo die Eier dann herkommen?

Und noch eine Besonderheit: Hühner mit weißen Ohrläppchen legen weiße Eier, Hühner mit roten Ohrläppchen legen braune Eier.

Die Ortsvorsitzende, Brigitte Steger, bedankte sich bei Matthias Hölle mit einem kleinen Geschenk.

 


Seminar für zeitgemäße Umgangsformen - Mit Takt und Stil

                                                                                                          16.02.2013

Rosenfeld

Adolph Freiherr von Knigge hielt bereits vor über 200 Jahren in seinen Büchern fest, dass gutes Benehmen hilfreiche Säulen für das zwischenmenschliche Miteinander sind. Wie das respektvolle Verhalten heute richtig angewendet wird, erfuhren ehrenamtlich engagierte Frauen des LandFrauenverband Zollernalb beim „Seminar für zeitgemäße Umgangsformen – Mit Takt und Stil“  von der Knigge-Expertin Isabelle Feuerbacher aus Offenburg im Rosenfelder Gasthaus „Rosenhof“. Das professionelle Training umfasste das richtige Grüßen, Vorstellen und Begrüßen, befasste sich mit der Tischkultur und den Tischmanieren, wie sich der erste Eindruck als einmalige Chance bei Erstkontakt zeigt, der Distanzzonen-Berücksichtigung, dem „Dress Code“, sowie „dem guten Ton“ am Telefon und dem Smalltalk. Isabelle Feuerbacher übergab vor jedem Themenabschnitt einen Fragebogen, bei dem die eigenen Einschätzungen vermerkt wurden. Nicht immer lag man richtig, aber mit Hilfe der lizensierten Stil- und Etikette Trainerin konnten „Fettnäpfchen“ umgangen werden. Für die kompetenten Ausführungen für ein souveränes Auftreten bedankte sich Inge Lorch, LFV-Vorstand, bei der Seminar-Expertin.


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