Traditionen bewahren: Stricktechnik für Jung und Alt

Besuch des SWR-Fernsehen Landesschau aktuell                        17.12.2013

Rangendingen

Socken stricken ist trendig und up to date! Das zeigte sich auch wieder beim  Stricktreff-Abend des LandFrauenverband Zollernalb in der Region Rangendingen. Leider klapperten für dieses Jahr zum letzten Mal die Nadeln. Viele Frauen bedauerten es, dass die Veranstaltung unter der Leitung von Heidrun Wannenmacher (LFV-Ortsvorsitzende) zu Ende ging. Seit Anfang November trafen sie sich regelmäßig im Gasthaus „Rössle“ und ließen das alte Brauchtum „Sockenstricken“  in der kälteren, dunkleren Jahreszeit wieder aufleben. Der Zuspruch an der geselligen Zusammenkunft war groß und der Strickkreis erweiterte sich ständig. Junge und ältere Frauen, ob Anfängerinnen oder geübte Strickerinnen fanden Freude daran. Besonders jetzt in der hektischen Vorweihnachtszeit wurde diese „Auszeit vom Alltag“ genossen. Passend dazu war der Besuch des SWR Fernsehen - Landesschau aktuell. Heidrun Wannenmacher hatte sich für die Berichterstattung „Ein Licht im Advent mit Sibylle Möck“ beworben und bekam eine Zusage. Im weihnachtlichen Ambiente des Gasthauses zeigten die Frauen der Landesschau-Moderatorin und ihrem Aufnahmeteam wie sie die besinnliche Zeit nutzten und viele Sockenpaare  strickten, die bald unterm Tannenbaum liegen werden. In der Live-Übertragung interviewte die Fernsehjournalistin neben der LFV-Ortsvorsitzenden auch Marlies Freudemann aus Stetten u. H., die stricktechnisch den Frauen mit Rat und Tat zur Seite stand. Das Adventslichtlein der Hoffnungen und Wünsche von Sibylle Möck wird in den nächsten Tagen vor dem Weihnachtsfest noch andere Menschen überraschen und der LandFrauenverband Zollernalb wird bestimmt im kommenden Herbst wieder Strick- und Handarbeitstage einplanen.

 


 

In der Welt der Smartphones - What`s  App Workshop      12.12.2013

Bisingen-Steinhofen

Der LandFrauenverband Zollernalb in der Region Bisingen lud zu einem Infoabend auf den Riedhof ein und informierte sich unter dem Titel „In der Welt der Smartphones - What`s  App Workshop“  über die Handhabung der „kleinen Geräte“. Katharina Stauß konnte hierzu die Referentinnen Ute Nowel und Nicole Binder von der Firma Nerz aus Burladingen-Hausen i. K. begrüßen.

Sie vermittelten anschaulich den Umgang mit der Anwendungssoftware und zeigten interessierten Frauen sowohl an ihren mitgebrachten Smartphones, als auch an Übungsgeräten, auf was bei der Thematik zu achten ist. Zum besseren Verständnis der  „What`s  App-Anwendung" ging Ute Nowel „back to the roots“. Vom ganz normalen Handy zum Smartphone und Tablet-PC machte sie mit der Materie vertraut. Danach erläuterte sie die Applikationen ( App), die gerne auf den Touchscreen-Geräten angewendet werden. Weil das Angebot dazu enorm ist und man durch deren Anbieter-Benutzung  gleich mit dem Internet verbunden ist, sollte man stets auf die Sicherheit achten. Als sinnvoll nannte die Referentin die Einrichtung einer Fremdanbieter-Sperre. Apps zum Herunterladen gibt es kostenlos oder kostenpflichtig. Man sollte sensibel mit Daten umgehen, die man übermittelt. Besonders bei Bankdaten ist Vorsicht geboten. Weitere Infos erhielten die Frauen zu den  Betriebssystemen Android, iPhone, Windows Phone und BlackBerry, sowie der WLAN-Tauglichkeit und den Geschwindigkeiten beim Surfen. Als Empfehlung wurde notiert, dass im Ausland der Offline-Modus benutzt werden sollte.

 


 

Neue Strickideen: Der moderne Schal                               12.12.2013

Burladingen

Endspurt für alle Handarbeitsfans, die zu Weihnachten ihre Lieben mit Selbergestricktem oder Gehäkelten erfreuen möchten. Wer noch schöne Muster für einen Schal suchte, wurde jüngst beim Stricknachmittag des LandFrauenverband Zollernalb im Bahnhofsgebäude fündig. Marlies Freudemann aus Stetten u. H. zeigte vielen Strickbegeisterten, wie leicht sich moderne Loop- und Rüschenschals herstellen lassen. Die neuen Strickideen begeisterten die Frauen. In angenehmer Runde bei Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck und von Annette Riehle und Frida Baisch vorgetragenen besinnlichen und heiteren Weihnachts- Gedichten/Geschichten, entstanden die ersten Zentimeter für einfarbige oder multicolor angefertigte Handarbeitsunikate.

 


 

Adventlicher Nacchmittag: "Advent - Was bedeutet das heute noch?"

                                                                                                    03.12.2013

Hechingen-Boll

Die Adventszeit ist da. Weihnachtsmärkte, funkelnde Lichter und Plätzchenduft erfreuen das Herz und dazu herrscht wie jedes Jahr, hektisches Treiben und Stress. Wie schön, wenn man sich dem eigentlichen Sinn des Advents ein wenig widmen kann. Einfach die Stille genießen. Das kann beim Buch- oder Bibellesen, der Adventsmusik, einem Spaziergang sein, oder man nimmt sich Zeit für einen schon längst überfälligen Besuch bei einem Freund oder kranken Menschen.

Eine kleine Auszeit für ein paar besinnliche Stunden nahmen sich viele Besucher, die der Einladung zum Adventlichen Nachmittag des LandFrauenverband Zollernalb ins Landgasthaus „Kaiser“ gefolgt waren. Das gemütliche Beisammensein gestalteten Kirchenchorleiter Alexander Baumgärtner, der kompetent die Sangesfreudigen am E-Piano begleitete, Diakon Franz Haueisen aus Rangendingen mit dem Referat „Advent - Zeit der Hoffnung in der hoffnungslosen Zeit“ , sowie Hannelore Zopf aus Hechingen mit heiter vorgetragenen Geschichten.

Zu Beginn seines Vortrages ging Franz Haueisen von der Seelsorgeeinheit St. Anna in Haigerloch auf aktuelle, weltweite Situationen ein, wie z. B. die Nuklearkatastrophe von Fukushima mit ihren nicht absehbaren Langzeitfolgen, den Missbrauch von Kindern, dem täglichen Sterben von         30 000 Kindern, den Menschen auf der Flucht. Sorgen mache er sich über die große Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen  in der Bundesrepublik. 106 815 Abtreibungen waren es letztes Jahr. Angesichts dieser Tatsachen stelle sich die Frage: Leben wir in einer hoffnungslosen Welt, die aus den Fugen ist? Man könnte es meinen.

Hoffnungsvoll,  nannte Haueisen das Engagement von Menschen die anderen helfen. Als Beispiele stellte er die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“, Rettungssanitätern, Missionaren,  sowie  Besuchs- und Hospizdiensten vor. Im Exkurs „Kann der Advent eine Zeit der Hoffnung sein?“ ging er auf den Ursprung des Advents ein. Liturgisch ist er seit dem 5. Jahrhundert bekannt und nahm seinen Anfang in der Region Ravenna. Der Adventskranz-Brauch dagegen, betonte er, ist jüngeren Datums. 1838 brachte damit Pastor Johann Wichern aus Hamburg seinen Zöglingen im „Rauhen Haus“ Licht in ihr Leben und bereitete sie so auf die Ankunft des Jesuskindes an Weihnachten vor. Auch heute ließe sich bei allem eine Suche nach Geborgenheit, Liebe und Wärme beobachten. Advent wäre dazu geradezu prädestiniert.

Hanne Zopf brachte anschließend mit dem Nikolausgedicht, dem Christbaum-Schnäppchen im Juli, und der halb-besinnlichen Geschichte „I gang nie mehr mit meiner Goiß nach Bethlehem“  die Zuhörer zum Schmunzeln. Der adventliche Nachmittag endete mit dem „Hohenzollernlied“.

Alle Mitwirkenden wurden abschließend von Brigitte Steger, LFV-Ortsvorsitzende von Hechingen, mit einem kleinen Geschenk bedacht.


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