Landwirtschaft auf den Philippinen
"Zwischen Ochsenpflug und Hahnenkampf"                          28.04.2016


                                                                                 von Erika Rathel-Kieser, Schwarzwälder Bote
Einen Scheck über die Summe von 1.240 Euro überreichte Annette Riehle von den Landfrauen Zollernalb an Reinhold Kugel vom Kressbronn Toril Education Programm. Es reicht, um auf den Philippinen eineinhalb Brunnen zu bauen.
Und die werden dringend benötigt. Denn das Klimaphänomen El Niño wirkt sich auch im Inselstaat der Philippinen gewaltig aus. Es regnet zu wenig, ist viel zu trocken und die Landwirtschaft ist von großer Dürre getroffen. So freute sich der Agrarwissenschaftler Reinhold Kugel und seine Frau Aurora, die vor 24 Jahren das Hilfsprojekt ins Leben gerufen haben zumindest über den warmen Geldregen von der Zollernalb. Der stammt aus dem Verkauf des immerwährenden Kalenders, den die Landfrauen vor rund zwei Jahren kreierten, der Öffentlichkeit vorstellten und mit viel Erfolg verkauften.

Vor der Scheckübergabe hatten die Kugels eine rund zweistündige Power-Point Präsentation gezeigt und zu den Landfrauen über die Landwirtschaft von der Zollernalb gesprochen. Sie erzählten anschaulich über den Reisanbau, die Probleme mit der Bewässerung und über die Grundnahrungsmittel Reis und Mais. Bilder gaben Eindrücke über das Pflügen mit dem Ochsen, die Hahnenkämpfe und darüber, wie die Bauern auf den Philippinen wohnen. Meistens sind es einfache Hütten auf Stelzen, die aus Bast und Bambusmatten gefertigt sind, gekocht wird am offenen Feuer und Wasser muss nicht selten, vor allem von den Frauen, von weit her getragen werden.

Und so war es auch das Ziel der Landfrauen Zollernalb, ihren Kolleginnen auf der anderen Seite der Erdkugel das Leben etwas zu erleichtern. Rund 850 Euro kostet der Bau eines Brunnens, rund 200 wurden mit Hilfe des Kressbronner Projektes schon gebaut. Jeder Brunnen, so erzählte Kugel, versorge im Schnitt 500 Menschen. Aber nicht nur Brunnenbau ist eines der Ziele des Ehepaares. Sie helfen armen Bauern, die in der Regel nur fünf Euro am Tag verdienen, ihre Kinder auf die Schule zu schicken. Denn Gymnasium und Hochschule sind kostenpflichtig und für die Landwirte und ihre Kinder kaum erschwinglich. 400 Schülern hat das Projekt bereits zu einem höheren Schulabschluss verholfen. Derzeit sind es 235 Schüler, die die Kressbronner finanziell unterstützen.

Und mit einem Schulabschluss gelingt es den meisten auch, deutlich besser bezahlte Jobs zu bekommen. Etwa auf einer Bank, in Firmen, Fabriken, Callcentern oder bei der Polizei. 
 

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Landfrauen im Obstbaumuseum und Briefzentrum                26.04.2016


                                                                       
                                                                                   von Carola Gsell-Hodler
Die Landfrauen des Zollernalbkreises erhielten bei ihrer Lehrfahrt ins Obstbaumuseum Glems einen Überblick über alle Schritte der Kultur und Verarbeitung von Obst.
Mit einem Most wurden die Frauen vom 1.Vorsitzenden Wolfgang Dürr und seinen Kollegen recht herzlich begrüßt. Sie erklärten ausführlich das Mosten, Schnapsen, Einwecken, Dörren und Einkochen. Die Mosterei hat seit kurzer Zeit eine Pasteurisierungs Anlage und so kann jeder sein eigenes Obst als Saft mit nach Hause nehmen. Die Apfelschneidemaschine war der Renner im kleinen Hoflädle und bei Kaffee und Kuchen saß man in uriger Umgebung. Dieses Museum ist einzigartig in seiner Art hier in Süddeutschland. Danach ging es weiter durch die verschneiten, blühenden Streuobstwiesen.
Einen kleinen Abstecher gab es noch an den Glemser Stausee, bevor man ins Briefzentrum nach Reutlingen weiterfuhr.
Dort durften die Frauen einen Blick hinter das Briefverteilungssystem der Deutschen Post werfen. Nach einer Stärkung, ging es in die riesige Betriebshalle. Hier arbeiten ca. 250 Mitarbeiter im 3 Schichtenbetrieb. Den Frauen wurden die einzelnen Stationen vom Eingang der Briefe bis zum Weitertransport mit LKW Sprintern gezeigt. Erstaunt war man wieviel Handarbeit noch erforderlich ist, damit die verschiedenen Sortier- und Scannermaschinen laufen können.Über den Tag verteilt werden Infopost, Werbebriefe und Kataloge bearbeitet, abends kommen dann die Briefe aus den Filialen und Briefkästen herein. Kurz vor 20 Uhr ist alles fertig sortiert und kann weitergeleitet werden.
Alle Briefe mit 72´iger Anfangspostleitzahl werden fix und fertig vorsortiert, für den jeweiligen Zusteller. So muß er nur noch die Reihenfolge der Empfänger in seiner Straße festlegen und einwerfen. Alfons Gsell, der Abteilungsleiter Rainer Hoff und Klaus Uitz konnten die vielfältigen Fragen rund um das Zentrum und der Logistik fachkundig erklären.
Die Landfrauen bedankten sich für die interessante und informative Führung. 

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Klassische Homöopathie bei den Landfrauen                 20.04.2016

                                                                                                               von Manfred Steger
Naturheilverfahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Viele Menschen wünschen sich eine naturheilkundliche Behandlung ihrer Beschwerden. Dazu gehört auch die Homöopathie. Über dieses Thema sprach Alice Dicker, PTA mit Weiterbildung in Homöopathie, bei den Landfrauen.

Begründet wurde sie vom Arzt, Apotheker und Schriftsteller Samuel Hahnemann (1755 – 1843). Er war ein heftiger Kritiker der damals üblichen, brachialen Heilmethoden, wie Aderlass, Brech- und Abführkuren. Das Wort Homöopathie kommt aus dem Griechischen und kann mit „ähnliches Leiden“ übersetzt werden. Diese namensgebende Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Prinzip der Homöopathie: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. Die Referentin erläuterte dies mit einem Beispiel: Wenn man sich schneidet, kommen einem die Tränen, ähnlich, wie wenn man an einer Zwiebel riecht. Somit, so schließt die Homöopathie, kann man aus Zwiebeln eine Arznei gegen Schnittwunden herstellen.

Mit vielen anschaulichen Beispielen erläuterte die Referentin verschiedene homöopathische Heilmittel und ihre Anwendungen. Auch wurde darüber informiert, wie man z. B. die Globuli richtig einnehmen muss.
Typisch für homöopathische Arzneimittel ist die Verdünnung. Verbreitet sind die D-Potenzen, das heißt der ursprüngliche Wirkstoff (die Urtinktur) wird, in 10-er Schritten, verdünnt.

Sowohl die Referentin, als auch Zuhörerinnen berichteten von Erfolgen homöopathischer Behandlungen.

Am Ende des engagierten Vortrags bedankte sich die Ortsvorsitzende der Hechinger Landfrauen, Brigitte Steger, bei Alice Dicker mit einem kleinen Geschenk.

 

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Bleib-Fit-Kurs: Aqua-Fitness  

                   

                                                                                                                 von Inge Lorch
Bereits zum sechsten Mal wurde bei den Landfrauen Zollernalb ein Aquafitnesskurs durchgeführt.

Jeweils am Mittwochabend fanden sich die Teilnehmerinnen, die aus dem ganzen Zollernalbkreis kamen, im Badkap in Albstadt-Ebingen ein. Zu Begin wurde eine Runde Aufwärmgymnastik im flachen Wasser gemacht anschließend wurde mit verschiedenen Geräten z. B. einem Ball oder Stock oder gar Handschuhen geübt.

Ein Gürtel, der z.T. aus Styropor besteht,  wurde umgeschnallt und damit wurde dann regelrecht durchs Wasser gejoggt , was sich als ganz schön anstrengend erwies.

Am Ende jedes Kursabends wurden  in einem Becken mit wunderbar warmen  Wasser Dehn- und Streckübungen zur Entspannung gemacht.

Den letzten Kursabend ließen die Teilnehmerinnen bei einem gemeinsamen Essen im Badkaprestaurant ausklingen. Elsbeth Bosch bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei unserer Übungsleiterin und fragte für den nächsten Winter gleich für einen neuen Kurs an.

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Top-Tipps  aus der Apotheke
„Von A wie Arthrose bis Z wie Zahnschmerzen“                  04.04.2016

 

                                                                                                         von Katharina Stauß
Landfrauen erkunden neue Apotheke
Im Rahmen des Frühstücksstreff besuchten die Landfrauen die neue Hohenzollern Apotheke.
Dr. Christine Ertelt zeigte als erstes das Labor. Hier steht der Sicherheitsschrank, in dem Unterdruck herrscht, damit sich keine brennbaren Gase bilden können.
Im Labor werden die Rohprodukte einer Identitätsprüfung unterzogen bevor nach Herstellungsanleitung die Rezepturen hergestellt werden.

Von Frau Zimmermann wurde der neue Autokommissionierautomat erklärt, welcher die Medikamente ins Lager einsortiert und bei Abruf an die einzelnen Bedienerplätze wieder ausliefert.
Des weiteren wurde der Versandraum, der Beratungsraum und das Abholfach gezeigt.

Von den Landfrauen bedankte sich Katharina Stauß sehr herzlich bei Frau Christine Ertelt für die ausführliche und sehr interessante Führung durch die Hohenzollern Apotheke.


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