Frühjahrswanderung:                                                                      26.04.2015
Steine, Tiere und herrliche Ausblicke auf der Zollernalb entdecken                                                                                                   

                                                                                                                                 von Elsbeth Bosch
Beim Wandertag der Landfrauen Zollernalb ging es bei frühlingshaftem Wetter zuerst in Richtung Rossberg.
In einem Waldstück stand dort bis vor ca. 2 Jahren eine seltene siebenarmige Fichte.
die sogenannte Kandelaberfichte. Sie viel aber leider dem Borkenkäfer zum Opfer.
Weiter ging es an einem Kohlemeiler und dem Denkmal "Saugrube" vorbei.
Das ist eine tiefe Doline in die man früher die Wildschweine hinein trieb und erlegte.
Nach kurzer Rast wanderte die Gruppe durch Feld und Wald bis man einen ersten herrlichen Blick
auf den Steinbruch von Straßberg hatte.
Nun ging es hoch über den Steinbruch zur Fohlenweide und über den Galgenfelsen und die Schleicherhütte
zurück zum Ausgangspunkt.

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Ernährung bei erhöhten Cholesterinwerten                      21.04.2015

 

       

                                                                                             von Manfred Steger
Viele Interessierte waren gekommen um über das Thema der Ernährung bei erhöhtem Cholesterinwerten, mehr zu erfahren. Die Diätassistentin und Diätküchenleiterin Silke Bratke sprach bei den Hechinger Landfrauen zu diesem Thema.

Zunächst stellte die Referentin grundsätzliches über Cholesterin vor: Sie sprach über die Höhe des Gesamtcholesterinwerts und wies auf den Unterschied zwischen dem „schlechten“ LDL Cholesterin und dem „guten“ HDL Cholesterin hin. Die Gefahr von zu hohen Cholesterinwerten sei vor allem die Bildung von Ablagerungen in den Blutgefäßen. Diese behinderten den Blutstrom. Sie könnten sich auch von der Gefäßwand lösen und mit dem Blut mitgerissen werden und dünne Blutgefäße verstopfen. Dies könnte dann zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen.

Die Referentin wies darauf hin, dass zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte  sowohl die Ernähung, ausreichende Bewegung, als auch Medikamente beitragen würden. Es gäbe aber auch Faktoren, die man nicht beeinflussen könne, wie das Alter oder erbliche Belastungen.

Eine ausgewogene Ernährung, mehr mit pflanzlichen, als tierischen Produkten und möglichst kein Übergewicht, trügen zur Normalisierung der Cholesterinwerte bei.

Die Ortsvorsitzende, Brigitte Steger, bedankte sich bei Silke Bratke, für den informativen Vortrag, mit einem kleinen Geschenk

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Exkursion ins Gartenparadies von Dr. Roland Doschka, Dettingen      18.04.2015
 

                                                                                          von Carola Gsell- Hodler
Die Landfrauengruppe, des KreislandFrauenverbandes Zollernalb e.V., wurde am Eingang von Herrn Prof. Dr. Roland Doschka begrüsst und er übernahm persönlich die Führung durch seinen wunderbaren und hochinteressanten Garten. Herr Doschka ist ein Kunst- und Gartenfachmann von hohem, europäischen Ruf. Gerade läuft die Emil Nolde Ausstellung "Der ungezähmte Strom der Farbe" in Lindau, zu der er als Kurator herzlich einlud. Er ist Präsident im Forum der Insel Mainau. Für seinen Garten erhielt er mehrere Auszeichnungen. Zuletzt kam er unter die sieben schönsten Gärten Europas.

Eine Natur Steintreppe führte in den an einem Hang gelegenen Garten. Akkurat geschnittene und kugelrunde Buchsbäume sowie spitze Thujen stehen am Weg entlang des französischen Teil des Gartens. Erwähnenswert die Geschichte einer Buchsbaumkugel, die aus der ehemaligen Sowjetunion stammt und jetzt hier steht. 1980 begann Herr Doschka mit seiner Frau, den Garten in Rottenburg - Dettingen anzulegen. An einem Seerosenteich, der das impressionistische Auge Monets symbolisiert, erzählte er von der Entstehung des Gartens. Bei einer Monetausstellung in Balingen, dort war er lange Jahre Kurator und hat Balingen als Ausstellungsort bekannt gemacht, entdeckte er eine alte Pflanzliste , für eine Staudenwiese, in Monet-Tradition. Rot- Weiß- Blau, die Farben der französischen Flagge. Rot  wurde durch verschiedene Mohnsorten, Blau durch Alliumsorten und Weiß mit verschiedenen Iris und Liliensorten umgesetzt. Nach langer Suche hat er nun diese alten und historischen Sorten an einen Hang gepflanzt.
Jetzt blühen Magnolien, Tulpen und Narzissen an einer Mauer aus Elbsandstein. Mehrere gutplazierte Skulpturen bevölkern den Garten. Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, ein 100 jähriger, wertvoller Ilex, große bepflanzte Blumentöpfe und ein Hang nur mit allen ,verschiedenen Lavendelsorten, ebenso die Springbrunnen lassen den Besucher staunen.
Die Frauen lernten das Geheimniss eines Sissinghurst - Rasens kennen. Im März wird vertikutiert und gedüngt, dann 3 cm Substrat aus 2/3 Quarzsand und 1/3 keimfreien Humus aufgebracht. Der Sand dringt beim ersten Regen ein und macht den Boden locker, Humus macht den Boden fett und bringt heimische Unkräuter  wie Löwenzahn , Spitzwegerich und Gänseblümchen zum verschwinden.
Im englischen Gartenteil, mit seinem sorgfältig geschnittenen Rasen, den weißen Kieswegen, die auch die Schnecken abhält, Blumenrabatten, auch Mix Borders genannt und die weißen Birken aus dem Himalaya , machten einen sprachlos. Eine der vielen Sichtachsen führt zum Kirchturm in Dettingen und bis weit in den Schwarzwald hinein.
Ebenso gefielen die blühenden Obstbäume, in denen jetzt die Rambler Rosen wachsen. Darunter blühen tausende Narzissen und weiße Gartenmöbel, die zum Sitzen einladen. Im Flachdach Pavillon, einem "Gartenhäuschen" der besonderen Art, durfte man die Aussicht auf die gegenüberliegenden Streuobstwiesen, den Waldrand und auf Dettingen genießen.
Hier beantwortete Herr Doschka die vielen Fragen, erzählte unterhaltsame Geschichten sowie kleine Anekdoten und war anderseits erstaunt über die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen der Landfrauen. Gerne zeigte er seine von ihm verfassten Bücher und lud zum Durchblättern ein. Darunter ein Neues, das erst im Sommer erscheint.
Danach hatten die Landfrauen noch die Gelegenheit, alleine durch den 4 ha großen Garten zu spazieren. Man kam aus dem Staunen und Bewundern nicht heraus. Als kleines Dankeschön für diesen tollen Nachmittag wurde Herrn Doschka, das für die Landfrauen übliche Glas Wald- Honig überreicht. Er lud die Gruppe ein, nächstes Jahr im Sommer wieder zu kommen. Diese Einladung wurde herzlich gerne angenommen.

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Winter - Abschlussveranstaltung:  
Besichtigung des Wasserwerks                                         15.04.2015

Landfrauen bei der Starzel-Eyach-Wassserversorgungsgruppe

In Bietenhausen bekam der Landfrauenverband Zollernalbkreis Einblicke in das vor 30 Jahren gebaute Wasserwerk. Ca. 20 000 Einwohner, in 13 Gebieten rund um Haigerloch, sind an diesem Wassernetz angeschlossen.
Im Jahr werden 900 000 m³ gefördert und als Trinkwasser aufgearbeitet. Wassermeister Herr Heizmann
zeigte der interessierten Gruppe die vielen Stationen, die das Trinkwasser braucht, um von der Quelle
bis hin zur Entnahme an den Endstellen zu kommen. Das Trinkwasser mit einem Härtegrad von 8,
wird seitdem Jahr 2000 im Wasserwerk zentral enthärtet. Zur Enthärtung wird Natronlauge verwendet.
Die Flockung in der Vorreinigungsstufe erfolgt mit Eisen-3 und die Oxidation mit Ozongas.

Zur Desinfektion, vorwiegend in den Transportleitungen, kommt Chlorgas zum Einsatz. Die
verschiedenen Filteranlagen, die Reinwasserbehälter, die Förderpumpen und der imposante Rohrkeller wurden eindrucksvoll erklärt.
Das Trinkwasser aus den Hirrlinger Mühlen wird regelmäßig mit eigenen Wasserproben und dem
Gesundheitsamt, vom Rohwasser bis zum Reinwasser, geprüft.
Alle Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden.

Als Abschluss wurde die Schaltwarte gezeigt,  in der alle Steuerelemente untergebracht sind um einen reibungslosen Ablauf der Wasserförderung zu gewährleisten.

Die Landfrauen bedankten sich mit einem Vesperkorb bei H. Heizmann.
Bei anschließendem Kaffee und Kuchen im Gasthaus Rössle in Rangendingen unterhielt man sich
noch lange über diesen aufschlussreichen Rundgang im Wasserwerk.

  

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Frühstückstreff:
Top - Tipps für vorteilhafte Kleidung im Frühling            13.04.2015

Landfrauen informieren sich über die neusten Modetrends

Landfrauen der Region Bisingen / Grosselfingen haben vor einigen Tagen, im Rahmen des Landfrauenfrühstücks das Modehaus Hodler in Bisingen besucht. Dort wurden sie bei einem Glas Prosecco ausführlich in die neusten Modetrends der aktuellen Frühjahr/Sommer-Saison eingeführt. Viele Kollektionen der führenden Modelabels wurden im Modehaus Hodler präsentiert und umfassend erklärt.

Die Helligkeit ist die Botschaft dieses Sommers. Weiß-, Silber- und Cremetöne hellen die Outfits auf und bilden im Modesommer 2015 die Basis für moderne Outfits. In Verbindung mit dieser hellen Farbstimmung gewinnen zarte Pastelltöne zunehmend an Bedeutung. Diese und weitere vielfältige Trends haben die Damen begeistert.

Nach der professionellen Modeinformation durch Frau Mayer hatten die Frauen gleich die Gelegenheit, die neuen Outfits selbst anzuprobieren, sich individuell beraten zu lassen und ihre neuen Lieblingsteile von Hodler gleich mitzunehmen.

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Führung in der Galerie im Fehlochhof                             09.04.2015

  

                                                                                                      von Inge Lorch          
Zur Führung in der Galerie auf dem Fehlochhof auf dem Michelfeld konnte Angela Mauch zahlreiche Landfrauen begrüßen, die sich bei traumhaftem Wetter dort eingefunden hatten.

Die Grafikerin Brigitte Wagner bewohnt zusammen mit ihrem Mann Reinhard Wulf, einem pensionierten Arzt und Hobbyfotograf, den Fehlochhof.
Die Galerie befindet sich in der ehemaligen Remise und ist seit Herbst 2012 geöffnet, dort ist im Moment eine Ausstellung zum Thema Fern-Östlich China zu sehen, wobei auch Künstler aus der Region ihre Werke ausgestellt haben.
Zu Beginn der Führung erklärte sie, dass Kunst eine Komposition von Farben, Strichen und Flächen ist, die einem guttun, also einfach vollkommen sind und nichts dabei ist, das einen stört. Man soll ein Bild lesen nicht nur anschauen,

Neben Holzschnitten und Tuschmalerei sind Fotoarbeiten, Landschaftsbilder und vieles mehr zu bewundern.Manche der Bilder haben keinen Rahmen und es sieht aus als ob die Bilder mit Nägeln an den Wänden befestigt sind, dazu erläuterte sie, dass das Minimagnete sind, die die Bilder festhalten.
Nach einem Rundgang durch den Garten wo es auch viele Kunstwerke zu betrachten galt durften die Landfrauen einen Blick in das Wohnhaus werfen, das mit sehr viel Liebe und künstlerischem Gespür zu einem richtigen urigen Schmuckkästchen ausgebaut wurde.
Angela Mauch bedankte sich bei Frau Wagner für die eindrucksvolle Führung mit einem Glas Honig und lud die Landfrauen zum Kaffeetrinken in das Gasthaus Hirsch nach Tieringen ein.

Für die Region Messstetten standen Wahlen zur Ortsvorsitzenden und ihrer Stellvertreterin an. Angela Mauch wurde als Ortsvorsitzende gewählt, Frau Margit Öffinger wurde als ihre Stellvertreterin gewählt. Gerda Huber stellte sich nicht mehr zur Wahl.


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