Kräuterwanderung: Bärlauch und Co.

                                                                                                   30.04.2014

 

Schömberg

Kein schönes Wetter war der jüngsten Kräuterwanderung unter dem Motto „Bärlauch und Co“ des LandFrauenverband Zollernalb beschieden. In Schömberg machten sich trotz Regenwetters und kühlen Temperaturen einige Frauen mit der Kräuterfachfrau Ingrid Herr aus Bisingen auf den Weg.

Sie berichtete zum ersten Kraut, dem Löwenzahn, dass er sich für vielerlei Speisezubereitungen empfiehlt. Wer das mühsame Sammeln von Löwenzahnknospen nicht scheue, könne sie angeröstet mit Spargel als besonderen Leckerbissen servieren. Auch Kartoffelsalat mit jungen, kleingeschnittenen Löwenzahnblättern  wäre einmal eine andere Variante. Daneben wären auch die gesundheitlichen Aspekte interessant. Mit der Heilpflanze ließen sich sowohl Leber- und Gallenprobleme lindern, als auch die Verdauung anregen. Als nächstes folgte der vitaminreiche und Enzyme enthaltende Spitzwegerich. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, könne davon eine Handvoll in der Suppe oder im Gemüse verwenden. Der praktische Tipp dazu bei wundgelaufenen Füßen:  einfach ein Spitzwegerich-Blatt als Pflaster auflegen. Auch Insektenstiche lassen sich mit dem Pflanzensaft behandeln und ein Sirup, der aus der Pflanze gewonnen wird, hilft als Hustenmittel. Dazu wird ein Glas schichtweise mit Blättern und Honig gefüllt und 40 Zentimeter in die Erde eingegraben (auch der Kompost ist möglich). Ein weiteres vorgestelltes Kräutlein war die „Augenbraue der Venus“ - die Schafgarbe. Sie enthält das pflanzliche Hormon Testosteron, ist ein ideales Mittel in den Wechseljahren und lässt sich auf einfache Art zur Zubereitung von Tees oder Tinkturen verwenden. Wegen ihren Bitterstoffen ist sie in jedem Kräuterschnaps zu finden. Hildegard von Bingen empfiehlt sie sowohl als blutstillendes als auch blutförderndes Pflänzlein. Beides ist möglich. Selbst Wundheilungen bei einer Zahn-Operation verliefen besser, wenn zuvor vorbeugend das Kraut genossen würde. In der Küche kann die Schafgarbe in Quark, Kräuterbutter oder einfach so aufs Brot verwendet werden. Neben dem Wiesen-Labkraut informierte Ingrid Herr über den Wiesen-Bärenklau. Aus ihm lässt sich eine Suppe, zusammen mit Kartoffeln, Brühe und Sahne oder ein Spinat herstellen. Weil er großblättrig ist, gibt er viel aus und kann für den Wintervorrat eingefroren werden. Weitere Kräuter am Wegesrand waren: Giersch, Großer Ampfer, Scharbockskraut, Wiesenbockskraut, Roter Wiesenklee, Frauenmantel, Weiße Taubnessel, Wilde Pfefferminze, Baldrian und Wiesenkerbel. Dazu gab die Referentin zu bedenken: Der Wiesenkerbel darf nur von erfahrenen Kräuterkennern gepflückt werden, denn er kann mit dem giftigen Schierlingsbecher verwechselt werden und wirkt tödlich.

Dem Wetter war es geschuldet, dass nicht weiter gewandert werden konnte. Über den Bärlauch informierte Ingrid Herr daher bei der anschließenden Einkehr. Alle gesammelten Kräuter konnten nochmals in Augenschein genommen werden und Margrit Kipp, LFV-Ortsvorsitzende von  Schömberg, überreichte der Referentin für den informativen Spaziergang ein Geschenk.

 


 

Das Wetter: Wie kommt die Vorhersage ins Ländle?

                                                                                                   29.04.2014

 

Hechingen-Boll

Nachdem der Meteorloge Michael Gutwein vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart vor drei Wochen Besuch von den Landfrauen aus dem Zollernalbkreis bekam, schaute er jetzt bei den Hechinger Landfrauen im Landgasthaus „Kaiser“ vorbei und erklärte ihnen, wie die Wettervorhersagen ins Ländle kommen. Wer dachte, nur die anschaulichen Informationen auf dem Messfeld wären interessant, wurde bei dem Vortrag eines Besseren belehrt. Michael Gutwein, vielen auch als Sitzungspräsident der Schwäbischen Esslinger-Fasnet aus dem TV bekannt, verstand es, die meteorlogischen Zusammenhänge der Vorhersagen darzulegen und dabei  die Zuhörer  auch mit Vergnüglichem zu unterhalten.

Als Einstieg für seine Erläuterungen wählte er allerdings keine erfreuliche Begebenheit. Sein Übersichtsplan der Wettervorhersagen mit unterstützendem Bildmaterial  bezog sich auf das „Killertal-Unwetter“ vom 02.06.2008. Das Wetteramt hatte bereits am 30. Mai 2008 um 11.15 Uhr eine Vorfrühwarnung herausgegeben, mit großer Wahrscheinlichkeit von schweren Gewittern. Obwohl zu dieser Zeit keine Bewegung in der Atmosphäre bestand. Am Schadenstag selber zeigte der Warnlagebericht des DWD für Baden-Württemberg dann einen deutlichen Rot-Kennzeichnung-Anstieg mit Orkanböen an. Diese Infos galten am Vormittag schon für den Zollernalbkreis. Aber das schlimme Ende kam erst noch“, wies Michael Gutwein bei den vorgestellten Wetterradarbildern im viertelstündlichen Takt hin. Der Wetterverlauf konnte damit lückenlos nachvollzogen werden. Zum Zeitpunkt der Katastrophe mit Jahrhundertflut war das Gebiet von Jungingen bis Hechingen flächendeckend feuerrot eingezeichnet. Auch der massive Regenanstieg der später mit 150 bis 200 Litern pro qm festgehalten wurde, zeigten verschiedene Niederschlagsummenradar-Fotos. An diesen Aufzeichnungen ließ sich die Arbeit des DWD erklären. Er ist das Bindeglied zu den Medien mit dem Ziel, die Bevölkerung vor meteorlogischen Gefahren zu schützen. Michael Gutwein bat, die Amtlichen Warnungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Nach den Informationen zum DWD sprach der Referent noch über den Zusammenhang vom Wetter zu den Bauernregeln und Eisheiligen. Und natürlich durfte die Frage nach dem Wetter-Ausblick für die nächsten Tage nicht fehlen, wenn man schon mal den „Wetterfrosch vom Schnarrenberg“ zu Gast hat.

Hechingens LFV-Ortsvorsitzende Brigitte Steger bedankte sich für seinen Vortrag mit einem kleinen Geschenk.

 


 

Neue Ideen zur Gestaltung und Bepflanzung eines Grabes

                                                                                                   26.04.2014

 

Grosselfingen

Mit der Grabpflege befasste sich der LandFrauenverband Zollernalb in der Region Bisingen und hatte unter dem Motto „Neue Ideen zur Gestaltung und Bepflanzung eines Grabes“ nach Grosselfingen  auf den Friedhof eingeladen, der hoch über dem Ort liegt. Bevor ein Grab durch Andreas Fischer neu angepflanzt wurde, informierte er bei bestem Wetter  über den geschichtlichen Hintergrund des Bestattungsbereichs „auf dem Galgenrain“. Eingerahmt von Linden- und Kastanienbäume beeindruckte schon von weitem die schöne Friedhofskapelle, die 1889 erbaut wurde. Moderner zeigte sich die Leichenhalle von 1967. Andreas Fischer wies auf die Besonderheit des „Gottesacker am Hang“ ohne Urnenmauer hin.  Wie sich eine schöne, pflegeleichte Bepflanzung für ein Doppelgrab anlegen lässt, konnte anschließend schrittweise verfolgt werden. Zuerst entfernte Andreas Fischer die auf einem Grab befindlichen Stiefmütterchen. Anhand der nun neu zur Verfügung stehenden Erdflächen erklärte er dann, wie die Pflanzfläche richtig in eine Haupt-, Gegen- und Nebengruppe  einteilt wird. Dabei musste auf einen vorhandenen, geschwungenen Steinplatten-Streifen geachtet werden, damit sich die Bepflanzung auch im Gleichgewicht befindet. Der am meist gemachte Bepflanzungsfehler wäre, so der Referent, kleine Bäumchen rechts oder links neben hohe  Grabsteine zu setzen. Optisch besser kämen sie im vorderen Bereich zur Geltung. Die übliche Bepflanzung eines Grabes erfolge vielfach nach dem Muster: Blumen werden im Topf auf die Erde gestellt oder Schablonen und Schnüre dienten als Pflanz-Anhaltspunkte. Idealer wäre es, nachdem die neue Fläche tief ausgegraben wurde, den Grabstein anzuschauen und sich danach für einen Teil der Dauerbepflanzung und den anderen für die  Saisonbepflanzung zu entscheiden. Andreas Fischer wählte als erstes für die Dauerbepflanzung einen kleinen Fächerahorn,  eine Zwergkiefer und eine Muschelzypresse, sowie einige Kriechmispeln (Streibs Findling - Cotoneater). Die immergrünen Bodendecker mit ihrem langsam, flachwachsenden Wuchs sind in der Pflege anspruchslos. Die Saisonbepflanzung bestand anschließend aus weißen, blauen und rosafarbenen blühenden Pflanzen und einigen kleinen „Lückenbüßern“, wie z. B. Dickblattgewächsen. Für ein schönes Grab gelte auch, dass man die  jeweilige Jahreszeit darauf sehen darf. Verwelken und Immergrün stellen auch hier den Jahres- und Lebenslauf dar. Das richtige Bewässern und der Blick auf verschiedene letzte Ruhestätten vermittelten, auf was bei einer schönen Grabgestaltung zu achten ist.

Katharina Stauß, Kreisvorsitzende des LFV, bedankte sich abschließend bei Andreas Fischer und lud zusammen mit Käthe Kostanzer die Besucherinnen zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen ein. Die Bisinger LFV-Frauen hatten dazu extra Festbankgarnituren auf den Parkplatz mitgebracht.


 


 

Winterabschlussveranstaltung:

Führung in der Justizvollzugsanstalt

                                                                                    23.04.2014           

 

Zollernalbkreis

Die Winterabschlussveranstaltung des LandFrauenverband Zollernalb führte Interessierte dieses Jahr in die Hechinger Justizvollzugsanstalt. Sie hatten nichts verbrochen, das Interesse des Besuchs war es, ein Gefängnis von innen kennenzulernen und zu erfahren, wie der Alltag eines Inhaftierten strukturiert ist.

Nachdem die Frauen im Eingangsgebäude alle mitgeführten Handtaschen mit Handys, Schlüsselbunde und Regenschirme abgegeben hatten, öffneten sich die Sicherheitstüren. In kleineren Gruppen wurden sie eingelassen und vom Justizvollzugsbeamten Jörg Buchstor und seinem Kollegen Herrn Leber erwartet. Im Arbeitszimmer informierte der Referent über die Vollzugsanstalt, die eine Außenstelle der JVA Rottweil ist. Das Gefängnis, das 1876 erbaut wurde, ist das größte Gebäude der vier Haftanstalten (Rottweil, Oberndorf, Villingen-Schwenningen, Hechingen). In ihm sind nur Männer untergebracht. Sie verbringen die Untersuchungshaft entweder in Einzelzellen oder auf Wunsch in Zweierbelegung und können auch eine psychologische Betreuung in Anspruch nehmen. Der Referent berichtete über das Leben hinter Gittern mit einem geregelten Tagesablauf entweder mit oder ohne Arbeit. Allen Gefangenen wird eine faire Behandlung zuteil. Die Beamten nehmen sie ernst, erforderliche Nähe und gebotene Distanz werden ab gewägt und mit der Sicherheit in Einklang gebracht. Zu den abnehmenden Gefangenenzahlen führte Jörg Buchstor an, dass es nicht weniger Verbrechen gäbe, aber nicht jeder gleich eingesperrt wird. Zahlreiche Fragen zum Tagesablauf und dem Hauptdelikt (Drogen) der Haftinsassen beantwortete der Referent. Nach den Ausführungen ging es zur Führung durch die Justizvollzugsanstalt. Immer wieder konnte hautnah miterlebt werden, welche Sicherheitsmaßen zu durchschreiten sind, damit ein anderer Bereich erreicht werden konnte. Die Frauen schauten sich die Zellen, die Küche, die Arbeitsstätte der arbeitenden Häftlinge, den Gefängnis-Besucherraum,  sowie den Sicherheitsbereich für den Aufenthalt im Freien an. Ein großer Basketball-Platz und zwei Tischtennisplatten bieten sich als Freizeitangebot an. Nach dem Rundgang bedankte sich Adelheid Kalbacher (LFV-Vorstand)  bei Jörg Buchstor, einem Justizvollzugsbeamten mit Leib und Seele, sowie Humor, für seine interessanten, aufklärenden Informationen. 

 


                                                                                              

Ortsvorsitzenden-Versammlung                

                                                                                                    22.04.2014

 

 

Balingen

Wie sich erfolgreiche Vereinsarbeit in Zahlen darstellt, zeigte die jährlich stattfindende  Ortsvorsitzenden-Versammlung des LandFrauenverband Zollernalb. Das 6-Frau starke Vorstandsteam konnte mit ihren 10 Kreisregionen-Vorsitzenden und Stellvertreterinnen viele Frauen auf dem Lande (Zollernalbkreis) mit ihrem vielseitigen Veranstaltungsprogramm ansprechen.

Begrüßt wurden die Frauen und Alexander Schäfer, Gauobmann des Kreisbauernverbands, von der LFV-Kreisvorsitzenden Katharina Stauß. Sie informierte über die aktuellen Neuheiten im Verband und stellte dazu das neue, ab 2015 geltende Leitthema „Gemeinsam vielseitige Wege gehen“ vor. Leider keine positive Nachricht zur verabschiedeten Agrarreform konnte Alexander Schäfer vermelden. Sie fiel nicht zu Gunsten der Landwirte aus. Sie müssen nun 5 Prozent der Ackerflächen abgeben. „Das ist eine schmerzliche Entwicklung um den Boden“, so Schäfer. Er sprach auch die Discounter-„Tierwohl“-Wirtschaft an, die sich mit Billigprodukten aus der Verantwortung zieht. Zum neuen Agrarumweltprogramm  MEKA berichtete er, dass der Zollernalbkreis nicht teilnehmen könnte und für Nischenbetriebe es sich wirtschaftlich nicht lohne. Sein Überblick über die Aktivitäten des Landesbauernverband beinhalteten unter anderem die kommende „Gläserne Produktion“ in Winterlingen beim Milchviehbetrieb Blickle am 29.Juni, wie auch der Hinweis zum 99. Landwirtschaftlichen Hauptfest im September auf dem Cannstatter Wasen.

Es folgte nach den Ausführungen der Kassenbericht durch  Adelheid Kalbacher (LFV-Vorstand). Sie stellte detailliert die zwei bestehenden Kassenkonten des LFV im ZAK vor, die zuvor in der  Geschäftsstelle in Hechingen von Jutta Schluck (Binsdorf), Silvia Sülzle (Rosenfeld) und Renate Huonker (Leidringen) geprüft wurden und sich in ordnungsgemäßen Zustand befanden. Die Versammlung wählte Renate Huonker zur stellvertretenden Kassenprüferin. Sie hatte sich zur Prüfung der zweiten Kasse für die erkrankte Silvia Sülzle zur Verfügung gestellt. Die anschließende Entlastung der gesamten Vorstandschaft des LFV Zollernalb wurde von Angelika Bayer vorgenommen und von den Ortsvorsitzenden einstimmig bestätigt. Danach gaben alle Ortsvorsitzenden über ihre abgelaufenen, letztjährigen  Veranstaltungen einen Kurzrückblick. Einige neue Termine für 2014/15 wurden auch bereits schon festgehalten. Positiv  für den LFV Zollernalb ist es auch, dass er sich nicht im aktuellen Trend des Mitgliederschwunds befindet, sondern weiter  Neuzugänge - auch viele junge Frauen - verbuchen kann.

 


                        

Yoga-Kurs 2014

 

Bisingen

Yoga für Einsteiger und Fortgeschrittene bot der LandFrauenverband Zollernalb an 10 Übungsabenden. Unter der Leitung von Gertrud Dietert wurden viele Trainingseinheiten absolviert. Zahlreiche Variationen der Atemtechnik,  Dehnübungen und Lockerungen, Stärkung von Armen, Beinen und Rückenmuskulatur, wurden während des Bleib-Fit-Lehrgangs geübt. Daneben zeigten sich Gleichgewichtsübungen als effektiver Kursbestandteil. Alle erlernten Entspannungsübungen lassen sich nun nach erfolgreichem Abschluss des Kurses gezielt als Ausgleich in stressigen Situationen zu Hause anwenden. Aufgrund der positiven Resonanz des von Gertrud Dietert geleiteten Yoga-Lehrgangs,   finden weitere aufbauende Kurse für die Teilnehmerinnen statt.

 


 

Workshop: Fotobuch gestalten - einzigartig und persönlich

                                                           10. u. 17.03.2014 - 07. u. 14.04.2014

Bisingen-Steinhofen

Nach der letztjährigen Studienreise die der LandFrauenverband Zollernalb nach Irland unternahm, stand für die Teilnehmerinnen fest, die Eindrücke in einem selbstgestalteten Fotobuch festzuhalten. Viele Frauen hatten unterschiedliche Fotos gemacht, die sie nun beim Workshop „Fotobuch gestalten - einzigartig und persönlich“ austauschten und für ein Erinnerungsbuch zusammenstellten. Wie das Schritt für Schritt gemacht wird, erklärte ihnen Carina Stauß aus Bisingen-Steinhofen anhand einer Power-Point-Präsentation auf dem Riedhof. In zwei Kursen entstanden an vier Abenden neben den Irland-Bildbänden auch kreative Geschenk-Fotobücher für verschiedene Anlässe. Ob mit oder ohne Text oder in verschiedenen Größen, die Ergebnisse erfreuten. Durch die hilfreiche Anleitung von Carina Stauß können nun alle Kursteilnehmerinnen ihre zukünftigen Urlaubs- und Privatfotos als einzigartige Erinnerungen festhalten.

 


 

Digitaler Spiegelreflexkamera-Fotokurs

"Gute Fotos leicht gemacht"

                                                                                              11./12.04.2014

Zollernalbkreis

Digitale Spiegelreflexkameras erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Automatikmodus sind sie kinderleicht zu bedienen. Wer aber individuelle Fotos damit machen möchte, kann sich entweder durch das vielseitige Handbuch lesen oder sich in einem Workshop mit den Grundlagen der Digitalfotografie vertraut machen. Beim LandFrauenverband Zollernalb bot sich dieser Tage die Möglichkeit, beim Fotokurs unter dem Titel „Gute Fotos leicht gemacht“, sich in seinem Hobby weiterzubilden. Im Landjugendheim am Heuberg vermittelte die Fotografin  Jill Carstens aus Sonnenbühl die Funktionsweise der Kameras (Blende, Belichtungszeit, Schärfentiefe, ISO-Empfindlichkeit, Objektiv) und die optimale Einsetzung. Die Teilnehmer übten unter ihrer Anleitung das Fotografieren von manuell fokussierten Makroaufnahmen, Portraitfotos und Landschaftsbildern. Im Freien und bei gutem Wetter war der Heuberg mit Blick über Balingen der ideale Motiv-Platz. Die Profi-Tipps und Anregungen der Expertin für schönere und bessere Bilder wurden von den Seminarteilnehmern bestens in Szene gesetzt.

 


 

Lehrfahrt nach Stuttgart:

"Blicke hinter die Kulissen des Deutschen Wetterdienstes"

                                                                                                   10.04.2014

Zollernalbkreis

Wie werden Wettervorhersagen „gemacht“ und wie lange im Voraus sind sie verlässlich? Der LandFrauenverband Zollernalb informierte sich dazu beim Deutschen Wetterdienst in Stuttgart-Münster. Meteorlogische Auskünfte und Blicke hinter die Kulissen gewährten die „Wetterfrösche“ Michael Gutwein und Clemens Steiner.

Der Himmel präsentierte sich bei der Ankunft der Wetterstation auf dem Schnarrenberg noch stark wolkenbehangen. Michael Gutwein wies bei seinen Grußworten aber auf eine Wetterbesserung  bis zur Mittagszeit hin, die er den morgendlichen Aufzeichnungen entnommen hatte. Daher schauten die Besucherinnen als erstes dem Klimaexperten Clemens Steiner im Großraumbüro über die Schulter und bekamen detaillierte Auskünfte zur aktuellen Wetterlage. Diese ließ sich an einem großen Plasma-Bildschirm ablesen, der im Sekundentakt weltweite Satellitenbilder über alle Wetterdaten lieferte. Drei Arten der Information (Bewölkung, Niederschlag, elektrostatische Entladungen)sind dabei für die Meteorlogen von Bedeutung. Auch nachts empfangen die Stationen aussagekräftige Daten. Das „Nowcasting (Kürzestfristvorhersage) -,  das alle 15 Minuten die aktuelle Wetterentwicklung anzeigt, Bodenluftdruckkarten,  wie auch die Wetterberatungen, die von der gesamten Bevölkerung genutzt werden können (per Telefon und zahlungspflichtig), gaben einen Einblick in die vielfältigen Aufgabengebiete des Wetterdienstes. Auch war den Ausführungen zu entnehmen, dass die Wettervorhersagen von privaten Wetterdiensten über einen Zeitraum von 16 Tagen mit Vorsicht zu bewerten wären. Drei, vielleicht auch vier Tage wären aber die Obergrenze für eine Wettervorausschau, so Clemens Steiner.

Auf dem Messfeld fand anschließend der Rundgang mit dem Meteorlogen Michael Gutwein statt. Pünktlich, wie er es voraussagte, riss die Wolkendecke auf und die Sonne schien. Zu allen meteorlogischen Messgeräten aus der Fläche für: Temperatur, Bodentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Sichtweite, sowie Strahlung der Sonne informierte der Fachmann die Arbeitsweise. Die Messdaten-Aufzeichnungen werden erfasst, bewertet, überwacht und dienen einer zuverlässigen Wettervorhersage. „Das Wetter muss lesbar gemacht werden“, so Michael Gutwein. Der Zahlencode wäre das „Einmaleins“ der Meteorlogen und die ermittelten Daten gingen anschließend auf Weltreise. Zweimal am Tag findet auf dem Schnarrenberg auch ein Wetterballonaufstieg mit einer Radiosonde statt, der Messungen in der oberen Atmosphäre vornimmt. Wie schnell sich ein heliumgefüllter Ballon Richtung höherer Luftschichten  begibt, konnten die Besucherinnen dann anschließend hautnah miterleben.

Die informative Lehrfahrt ließen die Frauen nach dem Essen (von Marlies Freudemann vorgekocht) und einem kleinen Spaziergang ausklingen.

 


Frühjahrswanderung:

Natur und Geologie auf der Schwäbischen Alb entdecken

                                                                                       06.04.2014

Zollernalbkreis

Eine schöne Frühjahrswanderung hatte Landfrauenguide Elsbeth Bosch aus Albstadt-Truchtelfingen für Wanderfreudige zusammengestellt. Von  Hausen am Tann aus führte  der Weg steil bergauf auf die Hochfläche des Schafbergs. Von dort ging es weiter aufwärts zum Hohen Fels und dem Gespaltenen Fels mit Felsenmeer. Nach einer Mittagsrast wurde die nächste Etappe abwärts zum Wenzelstein und wieder steil hoch auf den Lochenstein in Angriff genommen. Das obere Schlichemtal begeisterte die Wanderer mit seiner Pflanzenwelt und die Ausblicke auf die Berge, die zu den höchsten der Schwäbischen Alb gehören. Bevor sich die Wandergruppe anschließend auf den Rückweg machte, wurden Erinnerungsfotos vor dem Gipfelkreuz des Lochens gemacht. Danach folgte  der steile Abstieg, vorbei am Oberhauserhof bis nach Hausen am Tann und eine gemütliche Einkehr in der Berghütte in Tieringen.


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